Im Jahr 2026 zeigt sich bei der Feuerwehr Buchenberg bereits früh eine deutlich erhöhte Einsatzfrequenz.
Mit elf Einsätzen innerhalb weniger Wochen ist bereits mehr als die Hälfte des gesamten Einsatzaufkommens von 2025 (21 Einsätze) erreicht.
Die Bandbreite reicht von technischen Hilfeleistungen über Brandeinsätze bis hin zu Sicherheitswachen und medizinischer Unterstützung.
Anfang Februar wurde die Wehr zu einer eingeschlossenen Person alarmiert, ein Eingreifen war jedoch nicht erforderlich. Kurz darauf folgte eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim, bei der keine konkrete Gefahr festgestellt wurde.
Auch die Absicherung des Rathaussturms am „gumpigen Donnerstag“ gehörte zum Einsatzspektrum.
Neben mehreren Verkehrsunfällen – darunter ein Pkw-Überschlag – wurde die Feuerwehr auch zu einem im Schnee feststeckenden Rettungswagen gerufen.
Besonders schwerwiegend war dabei ein Verkehrsunfall mit Todesfolge, zu welchem die Wehr am 21. Februar, auf die B12 zwischen Weitnau und Hellengerst alarmiert wurde. Bei einer Frontalkollision wurden zwei Personen eingeklemmt. Während die technische Rettung durch andere Wehren durchgeführt wurde, übernahmen die Buchenberger Kräfte die Ausleuchtung für den Rettungshubschrauber sowie die Verkehrsabsicherung.
Der Funken, der nur eine Stunde später startete, wurde vom Einsatz nicht beeinträchtigt. Allerdings sorgte das nasse Wetter dafür, dass er nicht so wirklich brennen wollte und die Besucherzahl eher überschaubar ausfiel.
Im März häuften sich vor allem Einsätze im Bereich der Türöffnungen. Am 3. März konnte eine Türöffnung im Ortskern ohne technische Mittel erfolgen, da die Bewohner selbst reagierten. Ähnlich verlief ein Einsatz am 17. März im Außengebiet, bei dem ebenfalls kein Eingreifen notwendig war.
Am 19. März wurde die Feuerwehr zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall alarmiert, bei dem ein Pkw mit einem Traktor kollidierte. Entgegen der Erstmeldung konnte sich der Fahrer selbst befreien. Die Feuerwehr übernahm die Absicherung sowie das Abbinden von Betriebsstoffen.
Ein klassischer Brandeinsatz folgte am 25. März in Eschach: Eine Rauchentwicklung im Dachstuhl. Durch schnelles Eingreifen des Eigentümers konnte der Brand auf einen kleinen Bereich begrenzt werden. Durch das gezielte Freilegen und Ablöschen wurde größerer Schaden verhindert.
Den Abschluss bildet eine weitere Türöffnung Ende März.
Die Feuerwehr Buchenberg zeigt dabei nicht nur ihre Einsatzbereitschaft bei akuten Notlagen, sondern auch ihre wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde. (pas)