Im Vordergrund Roland Hüber (Vorstand Diakonie) und Dr. Frank Diet (1. Vors. Krankenpflegeverein), hinten v. l. Sabine Lipp, Monika Arend, Christine Scholl (Diakonie), sowie Toni Barth, Christa Appelt (Krankenpflegeverein).
Wechsel soll für die Klientinnen und Klienten „geräuschlos“ vonstattengehen. Alle Mitarbeitenden werden übernommen.
Die Diakonie Allgäu übernimmt zum 1. Januar 2025 die Trägerschaft der Sozialstation des Krankenpflegevereins Buchenberg-Weitnau-Missen e.V.
Durch die Einbettung der bislang als Verein betriebenen Sozialstation in den Betrieb eines professionellen Trägers können die bewährten Versorgungsstrukturen dauerhaft erhalten bleiben. Darüber sind alle Beteiligten sehr froh. Herr Roland Hüber, der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Allgäu versicherte: „Die Mitarbeitenden werden allesamt übernommen und für die betreuten Klientinnen und Klienten wird der Übergang möglichst fließend vonstattengehen.“
Der Krankenpflegeverein Buchenberg-Weitnau-Missen trat vor einiger Zeit mit der Bitte um Unterstützung im Betrieb an die Diakonie Allgäu heran. Im Zuge der Gespräche entstand seitens des Vorstandes des Krankenpflegevereins die Idee zur kompletten Übergabe des Betriebs in die Hände der Diakonie Allgäu. Grund für diesen Entschluss war, dass die stetige Zunahme von pflegefachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen durch die bisherige ehrenamtliche Leitungsstruktur nur noch schwer zu leisten war und eine Sicherung der Zukunft des Geschäftsbetriebes der ambulanten pflegerischen und hauswirtschaftlichen Versorgung zunehmend in Gefahr geriet.
Herr Roland Hüber, der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Allgäu, sagte zum geplanten Wechsel der Trägerschaft: „Für die Diakonie Allgäu sind die jahrelange Erfahrung und die hohe Fachexpertise, die der Krankenpflegeverein im Bereich der ambulanten Pflege und der hauswirtschaftlichen Unterstützung mit allen Mitarbeitenden mitbringt, eine Bereicherung. Sie tragen dazu bei, dass wir unsere Dienste im Oberallgäu breiter aufstellen und gut in die Zukunft führen können. Alle bisherigen Mitarbeitenden des Krankenpflegevereins werden mit allen Rechten und Pflichten übernommen. Es gilt die rechtliche Regelung eines Betriebsüberganges nach BGB § 613a, an den wir uns konsequent halten.“
Weiter führte Herr Hüber aus: „Für die Klientinnen und Klienten wird der Übergang so geräuschlos wie nur möglich erfolgen. Wir möchten jegliche Verunsicherung vermeiden. Der Betrieb läuft im Grunde genommen wie gehabt weiter, nur eben unter neuer Flagge.
Prozessuale und strukturelle Anpassungen nehmen wir zusammen mit dem gesamten Team erst zu einem späteren Zeitpunkt und in moderaten Etappen vor. Die übergehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im neuen Jahr mit einem kleinen Begrüßungsfest im Schoß der Diakonie Allgäu wertgeschätzt und willkommen geheißen.“
Der fortbestehende Krankenpflegeverein unterstützt die Diakonie Allgäu weiterhin in der ambulanten Versorgung in seiner Region.