Titel Logo
Amts- und Mitteilungsblatt für den Markt Arberg
Ausgabe 15/2026
Kindergartennachrichten
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Kindergartennachrichten

Heute gehört der Kindergarten ganz selbstverständlich zu Großlellenfeld. Doch bevor dort Kinder lachen, spielen und lernen konnten, mussten viele Dorfbewohner gemeinsam für dieses Ziel kämpfen.

Ende der 1990er-Jahre entstand die Idee, einen eigenen Kindergarten im Ort zu schaffen. Bis dahin mussten die Kinder nach Arberg gebracht werden, wobei auch der tägliche Transport organisiert werden musste. Zudem war die Errichtung eines Kindergartens in Großlellenfeld ein Wahlversprechen des damaligen Bürgermeisters Karl Haßlmeyer. Der gesamte Gemeinderat stand hinter dem Projekt und unterstützte dessen Umsetzung.

Für die Familien war ein eigener Kindergarten von großer Bedeutung. „Zur eigenen Dorfschule auch einen eigenen Kindergarten für unsere Kinder zu haben, war ein gutes, sicheres Gefühl“, erinnert sich Dieter Friedel. Unnötige Fahrten wurden verhindert, die Betreuung einfacher und das Dorf für Familien noch lebenswerter.

Der Weg bis zur Eröffnung war jedoch nicht immer einfach. Auf Initiative des damaligen Gemeinderatsmitglieds Karl Fichtinger wurde schließlich der Förderverein des Kindergartens gegründet. Gemeinsam mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern konnte das Vorhaben umgesetzt werden.

Besonders in Erinnerung geblieben ist vielen der große Zusammenhalt im Dorf. „Es hat sich gut angefühlt, mit der Gemeinschaft ein solches Projekt durch unsere eigenen Hände entstehen zu sehen“, berichtet Dieter Friedel. Zahlreiche Helfer investierten ihre Freizeit und sogar Urlaubstage, um den Kindergarten Wirklichkeit werden zu lassen.

Bis heute ist der Kindergarten ein wichtiger Bestandteil unseres Dorfes. „Der Erhalt des Kindergartens ist wichtig, um den Zuzug für Familien attraktiv zu machen und jungen Familien eine gute Perspektive vor Ort zu bieten“, so Friedel.

Für die Zukunft hat Dieter Friedel einen klaren Wunsch: „Dass der Kindergarten auf jeden Fall erhalten bleibt und dass auch die Familien unseres Dorfes die Einrichtung schätzen und nutzen.“

Mit diesem Rückblick möchten wir allen danken, die sich damals für unseren Kindergarten eingesetzt haben. Ihr Engagement wirkt bis heute nach und zeigt, was möglich ist, wenn ein Dorf zusammenhält.

Ein herzliches Dankeschön an Dieter Friedel und Karl Fichtinger, die ihre Erinnerungen an die Entstehung unseres Kindergartens mit uns geteilt haben. Der Beitrag wurde von Vivian Föll auf Grundlage dieser Gespräche verfasst.