Die im Rahmen der Einzelprojektförderung des Zusammenschlusses „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) „Altmühlland – A6“ errichtete Wetterschutzhütte im Arberger Ortsteil ist eine Aufwertung des Dorfes und ist ein wichtiger Baustein im Bereich des Tourismus. Bürgermeister Jürgen Nägelein und ILE-Vorsitzender und Bürgermeister Markus Liebich, Leutershausen, nahmen diese Einrichtung nun in Augenschein, gaben es zur Nutzung frei und freuten sich über das gelungene Werk. Die Schutzhütte steht auf einer Anhöhe im westlichen Ortsteil Großlellenfeld. Von diesem ausgesuchten exponierten Aussichtspunkt haben die Besucher einen weiten Blick über den Dennenloher See bis zum Hesselberg. Im Innenraum befinden sich ein festverankerter Tisch und Sitzangelegenheiten, um den Benutzern die Möglichkeit zu bieten, dort bei beigebrachten Brotzeiten und frischen Getränken eine Rast einzulegen. Die Westseite der Konstruktion ist offengeblieben, kann aber mit einem Fenster vor Regen geschützt werden. Dadurch kann der Besucher den weiten Blick in die fränkische Landschaft genießen. Auf einer neben der Hütte installierten Landschaftsliege kann man die Beine ausstrecken und nach dem Anstieg vom Dennenloher See her, tief Luft holen. Unmittelbar vor dieser Aussichtsmöglichkeit befinden Schautafeln mit Beschreibungen von nennenswerten geschichtlichen Anlagen, von neu angelegten Arealen sowie markanten Gebäuden. Aufgezeigt werden von Ost nach West, die einst bei Eybburg gelegene Keltenschanze, die neuangelegte Streuobstwiese, der Verlauf des Limes mit der nachgebildeten Limesmauer, der vor rund 50 Jahren geschaffene Dennenloher See mit seiner Freizeitanlage, das Dennenloher Schloss und ganz im Westen der 689 m hohe Hesselberg.
Die bisher an diesem Standort befindliche Sitzgruppe wurde bisher sehr gut von einheimischen Spaziergängern, Radlern und Wanderern genutzt. Man hofft, dass sich dieser Trend fortsetzt, so Bürgermeister Nägelein.Die Wetterschutzhütte kostete rund 19000 Euro und wurde mit 9000 Euro aus dem Regionalbudget bezuschusst.
Bürgermeister Liebich und sein Kollege Nägelein besichtigen die Wetterschutzhütte. Der Blick reicht von bis zum Hesselberg im Hintergrund