Der Landkreis Ansbach macht auf ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot in Triesdorf aufmerksam: An der Fachschule für Umweltschutztechnik und regenerative Energien am BSZ Triesdorf können sich Fachkräfte zum „Staatlich geprüften Techniker für Umweltschutztechnik und regenerative Energien“ weiterqualifizieren. Die praxisnahe Ausbildung richtet sich an alle, die ihre berufliche Zukunft in den Bereichen Umwelt, Klima und Energie sehen und aktiv an nachhaltigen Lösungen mitarbeiten möchten.
Die Weiterbildung ist auf DQR-Niveau 6 eingeordnet und entspricht damit dem Abschluss Bachelor Professional in Technik. Absolventinnen und Absolventen erwerben die Kompetenz, technische Lösungen für Umwelt- und Energiefragen zu planen, umzusetzen, zu überwachen und zu optimieren. Damit eröffnen sich ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen ebenso wie im öffentlichen Dienst. Voraussetzung für die Aufnahme ist eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung in grünen Berufen, Berufen der Baubranche oder der Elektrotechnik mit einjähriger Berufspraxis, sowie entsprechende Berufspraxis. Die Weiterbildung dauert zwei Jahre in Vollzeit. Abgeschlossen wird sie mit der Prüfung zum „Staatlich geprüften Techniker für Umweltschutztechnik und regenerative Energien“. Inhaltlich deckt die Ausbildung ein breites Spektrum an Zukunftsthemen ab. In der Energietechnik werden unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaik, Geothermie, Wind- und Wasserkraft sowie Biogasanlagen behandelt. Ergänzend erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kenntnisse in der Energieberatung. Ein integrierter Abschluss als Gebäudeenergieberater ermöglicht es zudem, Energieausweise für Wohngebäude auszustellen.
Naturwissenschaftliche Grundlagen wie Chemie, Physik, Elektrotechnik, Konstruktion und Mathematik bilden das technische Fundament. Hinzu kommen rechtliche Inhalte aus Umwelt- und Verwaltungsrecht sowie betriebswirtschaftliche und organisatorische Kompetenzen in Umweltmanagement, Projektmanagement und Betriebswirtschaft. Ein besonderes Profil erhält die Ausbildung durch die Schwerpunkte am Standort Triesdorf. Dazu zählen Themen der Abfallwirtschaft, des Gewässerschutzes und der Abwassertechnik sowie der Trinkwasseraufbereitung in Zusammenarbeit mit den Wasserwirtschaftsämtern. Die enge Verbindung von Theorie und Praxis sorgt dafür, dass die Absolventinnen und Absolventen gezielt auf reale Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet werden.
Nach erfolgreichem Abschluss stehen zahlreiche berufliche Perspektiven offen. Einsatzmöglichkeiten bestehen unter anderem in der Energieberatung, im Umweltmanagement, in der Planung und Überwachung umwelttechnischer Projekte sowie in der technischen Beratung für erneuerbare Energien. Auch Tätigkeiten bei Wasserwirtschaftsämtern sind möglich. Darüber hinaus bietet der Abschluss eine solide Grundlage für ein weiterführendes Studium, wobei Anrechnungen je nach Hochschule möglich sind.
Eine Anmeldung für die Weiterbildung für das Schuljahr 2026/2027 ist bis 20.04.2026 möglich. Informationen sind unter www.bsz-ansbach.de oder telefonisch unter 09826/65888-0 abrufbar.