Am 29. März wurde nach der christlichen Tradition der Palmsonntag gefeiert, so auch in Arberg.
Der Palmsonntag ist der Beginn der Karwoche vor Ostern und soll an den Tag des feierlichen Einzugs von Jesus in Jerusalem erinnern.
Dabei wird in unserer heimatlichen Tradition statt der Verwendung der echten Palmwedel der Brauch des Palmbuschenbindens gepflegt.
Seit mehr als 20 Jahren wird auch in Arberg diese Tradition durch den Obst- und Gartenbauverein Arberg in Person des 1. Vorstandes Heinrich Nagler bewahrt.
Ein Palmbuschen besteht dabei aus einem längeren Haselnußstock als Grundlage und einer Vielzahl
an heimischen Pflanzen z.B Weidenkätzchen, Ginster, Wacholder und heimischen Baumarten. Diese werden zusammengebündelt und unter Verwendung von Weidenruten am Haselnußstock befestigt.17 Buben und Mädchen, die in diesem Jahr das Fest der 1. Heiligen Kommunion feiern, fertigten unter bewährter Anleitung und Betreuung von Heinrich Nagler ihre eigenen Palmbuschen.
Pro Kind dauert es ca. eine Stunde bis der Palmbuschen fertig ist. Dabei vermittelt Heinrich Nagler beim Gestalten jedem Kind in seiner Garage zusätzlich auch viel Wissenswertes über die einzelnen Pflanzen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch noch, dass er bereits im Januar mit dem Sammeln der Pflanzen beginnt.
So konnten auch in diesem Jahr wieder die 17 Buben und Mädchen stolz ihre selbst gefertigten Palmbuschen auf dem Marktplatz präsentieren und zusammen mit der Kirchengemeinde in die Arberger St. Blasiuskirche zum Gottesdienst einziehen.
Ein liebenswerter christlicher Brauch wird dadurch dankenswerterweise in unserer Gemeinde erhalten und erfreute in diesem Jahr die zahlreichen Gottesdienstbesucher.