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Betzigauer Hoigarte Amtsblatt der Gemeinde Betzigau
Ausgabe 10/2026
Nachrichten anderer Stellen und Behörden
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Nachrichten anderer Stellen und Behörden

Die Erstplatzierten mit den Vereinsverantwortlichen und Gastgebern aus Wertach mit von links. Lehrerin Dr. Carina Zweng, Lehrer Andre Sommer (Pfronten), Bürgermeisterin Gertrud Knoll (Wertach), Uwe Söder (Nesselwang), Rektor Ralf Tamler, Lehrerin Judith Frank (beide Wertach), Juror Klaus-Peter Mayr (Kempten), Lehrerin Ursula Göttle (Altusried) und Jurorin Andrea Lotter (Pfronten).

Die Klasse 4 a der Grundschule Betzigau beteiligte sich beim Wettbewerb 2So schwätz i“ des Fördervereins mundART Allgäu e.V. mit den Lehrerinnen Tina Wiedemann, Elke Pfeiffer und präsentierten sich bei der Preisverleihung in Wertach mit einem Gedicht und einem Tanz.

 

 

Bei der Preisverleihung zum Mundart-Wettbewerb „So schwätz i“ gibt es nicht nur Urkunden und Präsente.

Die Schüler präsentieren auch Theater, Lieder und Gedichte auf Allgäuerisch.

Beim mundART-Wettbewerb Allgäu „So schwätz i“ geht es lebendig und kreativ zu – und genau das zeigte sich auch bei der Preisverleihung in Wertach. Neben Urkunden und Preisen präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge: Theaterstücke, Lieder und Gedichte – natürlich im Allgäuer Dialekt.

So viele Schulen und Klassen wie noch nie nahmen am Dialektwettbewerb des Vereins mundART Allgäu teil. Die Preisverleihung entwickelte sich zu einem kleinen Fest der Mundart: 125 Kinder und Jugendliche aus sieben Schulklassen stellten ihre Projekte vor – teils in Tracht und immer in ihrem heimischen Dialekt.

Auf der Bühne wurde gespielt, gesungen und vorgetragen. Die Preise und Urkunden überreichten der Vereinsvorsitzende Simon Gehring, Schatzmeisterin Andrea Lotter und Schriftführer Uwe Söder in der Turnhalle der Grundschule. Wertachs Bürgermeisterin Gertrud Knoll lobte auf Mundart: „Schön, dass ihr den Dialekt in den Schulen weitergebt.“

Insgesamt beteiligten sich elf Allgäuer Schulen sowie einzelne Schülerinnen und Schüler an der dritten Auflage des Wettbewerbs – ein neuer Rekord. „Das zeigt, dass der Dialekt lebendig bleibt“, betonte Gehring. Insgesamt wurden 3750 Euro Preisgeld vergeben. Die Jury würdigte besonders die Vielfalt, Qualität und große Resonanz der Beiträge.

Einen Sonderpreis in Höhe von 750 Euro erhielt die Grundschule Pfronten. Die Klassen drei und vier hatten gemeinsam mit ihren Lehrkräften Andre Sommer und Dr. Carina Zweng das Projekt „Zeitreise Eisr Pfronten“ umgesetzt. Darin beschäftigten sie sich mit Dorfgeschichte, Dialekt, Sagen, früherem Alltagsleben und regionalem Brauchtum. „Dieses umfangreiche Projekt war uns den Sonderpreis wert“, so Gehring.

Den ersten Platz in der Kategorie Grundschule (500 Euro) belegte die vierte Klasse aus Wertach. Die Schülerinnen und Schüler führten Ausschnitte aus ihrem selbst geschriebenen Theaterstück auf – eine spannende Geschichte über Zwerge im Bergwerk, selbstverständlich im Wertacher Dialekt.

Auch die Klasse 6a aus Altusried überzeugte und gewann in der Kategorie Mittelschule (500 Euro). Die Jugendlichen präsentierten humorvolle Gstanzl, in denen sie die Ortsteile ihrer Gemeinde und deren Bewohner vorstellten.

Die Klasse 4a der Grundschule aus Betzigau gewann 200 Euro mit dem 3. Platz. Die Schüler trugen Lieder und ein Gedicht vor und tanzten dabei.

Weitere ausgezeichnete Beiträge kamen aus:

  • der Grundschule Oberreute mit „Haikus“ im Westallgäuer Dialekt
  • Obergünzburg (Klasse 9a) mit einem Theaterstück
  • Roßhaupten (Klasse 7abM Musik) mit einem Internetprojekt zum Ostallgäu
  • Kammlach mit dem Dialektspiel „Unterallgäuer Hirekaschde“

Besonderen Applaus erhielt auch Maria Theresia Meichelböck aus Petersthal, die als Einzelschülerin ein Dialektgedicht eingereicht und vorgetragen hatte.

Die Erstplatzierten mit den Vereinsverantwortlichen und Gastgebern aus Wertach mit von links. Lehrerin Dr. Carina Zweng, Lehrer Andre Sommer (Pfronten), Bürgermeisterin Gertrud Knoll (Wertach), Uwe Söder (Nesselwang), Rektor Ralf Tamler, Lehrerin Judith Frank (beide Wertach), Juror Klaus-Peter Mayr (Kempten), Lehrerin Ursula Göttle (Altusried) und Jurorin Andrea Lotter (Pfronten).