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Betzigauer Hoigarte Amtsblatt der Gemeinde Betzigau
Ausgabe 19/2024
Aus dem Rathaus
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Aus dem Rathaus:

Auch in der engen Bahnhofstraße wird viel zu schnell gefahren!

Anwohnerinnen und Anwohner, darunter befinden sich auch viele junge Familien mit kleinen Kindern haben in den vergangenen Monaten beobachtet, dass insbesondere während der Öffnungszeiten des Wertstoffhofes, in beiden Richtungen viel zu schnell in der Alten Landstraße und in der Bahnhofstraße gefahren wird.

Zum Schutze der dort lebenden Kleinkinder haben wir eine Geschwindigkeitsmesstafel aufgestellt, um daran zu erinnern, dass es sich hier um eine „30 km/h-Zone handelt, die langsam und vorsichtig mit der entsprechenden Rücksichtnahme auf schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer befahren werden soll.

Bitte beachten Sie, trotz aller Eile, die dort geltende Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h und sorgen Sie so für mehr Verkehrssicherheit.

Für ihr Verständnis bedanken wir uns.

Der Bau unseres großen Regenrückhaltebeckens schreitet zügig voran!

Wenn auch das Wetter in den letzten Wochen immer mal wieder zu Arbeitsunterbrechungen geführt hat, so haben die Mitarbeiter der Fa. Höbel bisher gute Arbeit geleistet.

Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass nicht nur das große, ca. 2000 m³ umfassende Regenrückhaltebecken schon fast vollständig ausgehoben werden konnte, sondern auch die dicken Rohre mit einem Durchmesser von DN 800 in einer Tiefe von ca. 5 m verlegt und die Schächte gebaut werden konnten.

Wir gehen davon aus, dass der anvisierte Fertigstellungstermin Ende Oktober 2024 eingehalten werden kann.

Auch die Sanierungsarbeiten an der Quelle in Dodels sind in vollem Gange!

Die Fa. Scharpf, das ist eine der wenigen Spezialfirmen für Quellsanierungsarbeiten in der näheren und weiteren Umgebung und wurde deshalb vom Gemeinderat mit der Sanierung der Quelle in Dodels mit einem Investitionsbetrag von ca. 450.000 € beauftragt.

Ziel dieser Sanierungsaufgabe ist es die mehr als 100 Jahre alten Quellzuläufe, die aus drei Richtungen kommen neu zu fassen und den Quellsammelschacht zu erneuern, um auch künftig die strengen Hygienevorschriften für Trinkwasser einhalten zu können.

Darüber hinaus dient diese Quelle in erster Linie zur dauerhaften Versorgung der Hochzone mit eigenem Trinkwasser. Der in Hochgreut nicht genötigte Teil des Trinkwasservorkommens kann bei Bedarf in das übrige Versorgungsnetz unserer Gemeinde eingespeist werden, bevor wir Fernwasser benötigen, um den täglichen Trinkwasserbedarf von fast 500 m³ denken zu können.

Wie Sie auf den Bildern sehen können, wurde der gesamte Fassungsbereich nicht nur von dem ursprünglich vorhandenen Baum- und Strauchbewuchs befreit, sondern auch der gesamte Oberboden abgetragen, um einerseits an die einzelnen Quellzuläufe zu gelangen und andererseits die Oberfläche danach wieder mit lehmhaltiger Erde abdichten zu können.

Auf dem nachfolgenden Bild kann man schon den Bau des neuen Sammelbehälters erkennen, der nach neuesten hygienischen Standards konzipiert wurde.

Eine umfangreiche Untersuchung der Quelle mit ihren Zulaufrohren hat ergeben, dass im Laufe der Zeit das Wurzelwerk entweder die Zulaufrohre zerdrückt oder komplett zugewuchert hat, so dass nur noch ein Bruchteil des ankommenden Wassers aufgefangen und ins Trinkwassernetz eingespeist werden konnte.

Während der Bauarbeiten wird die sog. Hochzone „Hoch- und Hauptmannsgreut, Möstenberg, Unterhalden, Notzen, Jaunen und Staubers mit eigenem Trinkwasser und Fernwasser über Betzigau versorgt.

Dies ist nur deshalb unterbrechungsfrei möglich, weil wir damals den Verbund zwischen den einzelnen Versorgungszonen hergestellt und mit entsprechenden Pumpen ausgestattet haben.

Den Mitarbeitern der Fa. Scharpf, unserem Wassermeister Thomas Hörmann mit seinen Mitarbeitern vom Bauhof und Herrn King, sowie Herrn Staudacher vom Schwäbischen Ingenieurbüro danke ich für die gute Zusammenarbeit und Abstimmung bei der Lösung einer sehr schwierigen und komplexen Aufgabe.

Die Sanierung der Quelle Dodels ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Sicherung unserer Trinkwasserversorgung der Zukunft im gesamten Gemeindegebiet.