1. Vorsitzender Matthias Kröner ging nach der Begrüßung und dem Totengedenken in seinem Bericht vor zahlreichen Mitgliedern u.a. auf die Führungen im Museum ein, die sich als sinnvoll und zukunftsfähig erwiesen. Einige Gruppen reisten sogar aus anderen Bundesländern an. Die zeitaufwendige Inventarisierung der Ausstellungsstücke konnte zwischenzeitlich abgeschlossen werden. Im Frühjahr wird Ehrenvorsitzender Josef Kröner interessierten Mitgliedern eine Einweisung zum Museumsführer geben. Durch Peter Fischer wurde die Elektroinstallation weiter vorangetrieben. Der kleine Verbindungsbau zwischen Alt- und Neubau soll abgeschlossen werden.
Die Corona-Pandemie traf den FFF schwer, standen trotz Pflichtausgaben für die Liegenschaften kaum Einnahmen gegenüber. Eine Unterstützungsförderung, welche andere Vereine auf Antrag erhielten, wurde aufgrund einer ordentlichen sparsamen Haushaltsführung und Rücklagenbildung leider versagt. Der Fischerzunft dankte er im Besonderen für die hervorragende Zusammenarbeit am Areal und auch hinter den Kulissen.
Stellvertretend für herausragende Finanzeinnahmen hob er das alljährliche Engagement von Elisabeth Kröner mit ihrem ganzjährigen Verkauf sowie Kirchweihständen hervor. Sie nimmt während des Jahres gerne Tombolapreise entgegen und an der Haustüre (Fischerei 8) können ganzjährig Sachen der Saison erworben werden. Im Dank lobte er auch die Spendenbereitschaft der treuen Vereinsjubilare.
Im kulturellen Gemeindebereich erwähnte er stellvertretend das 50. OKR-Jubiläum. Neben Josef Kröner, der den Festvortrag (mit Lichtunterstützung des Bürgermeisters J) hielt, zeigte sich der FFF von seiner besten Seite am Festzug. Mit gleich 3 kleinen Festwagen historischer und heimatkundlicher Exponate und einer Fußgruppe gab es Beifall und Lob. Die Teilnahme am Fischerstechen und kirchlichen Anlässen rundete das kulturelle Engagement ab. Am Ende seines Berichts galt sein Dank der Vorstandschaft und insbesondere allen Aktivposten, die während des Jahres für den FFF tätig waren.
Auf einstimmigen Beschluss der Gesamtvorstandschaft gab es in der Folge eine außergewöhnliche Ehrung. Der 1. Bürgermeister Michael Dütsch wurde unter großem Beifall der Anwesenden zum Fördernden Ehrenmitglied ernannt. Der Geehrte bedankte sich überzeugend und hob hervor, die ortsgeschichtliche Kultureinrichtung in der Gemeinde stets zu unterstützen. Seinen Worten folgten Taten.
Kassenwart Leon Bouchtili berichtete von der finanziellen Hängepartie zur Coronazeit, aber auch von der großen Kraftanstrengung der Vorstandschaft, der Mitglieder und Aktiven sowie der guten Unterstützung durch die Bevölkerung. Martin Kröner, der zusammen mit Stephan Kröner und Jürgen Kohn die Kassenprüfung übernahm, bescheinigte dem Kassier eine tadellose und vorbildliche Kassenführung und einen erfreulichen Kassenbestand. Dafür gab es anerkennenden Beifall. Die Gesamtvorstandschaft wurde einstimmig entlastet.
Bei den anstehenden Neuwahlen fungierte 1. Bgm. Michael Dütsch sogleich in gekonnter Art und Weise als Wahlvorstand, flankiert von Mathilde Gratza und Lothar Schmitt. Die bisherige Gesamtvorstandschaft wurde einstimmig wieder gewählt. Nähere Angaben zur Wahl siehe in den Schaukästen an der Bergstraße und am Museumstor.
Im nächsten Jahr feiert der Förderverein sein 25-jähriges Gründungsjubiläum. Wenngleich es nur ein kleines Jubiläum ist, so soll es dennoch „Feier-Tage“ geben. Es wird einen „Kinder-Nachmittag im Museum“ geben wo Peter Fischer die Regie führt, das Museumsfest wird u.a. ergänzt durch eine Jubiläumsveranstaltung im Herbst mit Ausstellung, Verkauf und Rahmenprogramm und am Wochenende des Gründungstages soll es einen Dank- und Gedenkgottesdienst geben.
Die nur knapp eine Stunde andauernde Versammlung zeigte einmal mehr, dass eine gute Vereinsführung mit harmonisch agierenden Mitgliedern positive Grundpfeiler des FFF sind und ins Jubiläumsjahr 2024 ausstrahlen.
1. Vorsitzender Matthias Kröner schloss die Versammlung mit allen guten Wünschen für die Vereinsmitglieder und die Bevölkerung in der Advents- und Weihnachtszeit und zum Neuen Jahr.