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Mitteilungsblatt der Gemeinde Bischberg
Ausgabe 51/2023
Aktuelle Vorlauftexte
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Weihnachts- und Neujahrswünsche

Weihnachts- und Neujahrswünsche des Ersten Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die kommenden Weihnachtsfeiertage, aber auch die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sind oft Tage zum Herunterkommen und Nachdenken nach der „staden“ Vorweihnachtszeit, die bei fast allen von uns wieder von Hektik und Terminstress geprägt war. Deshalb möchte ich auch meine Weihnachts- und Neujahrswünsche mit einem kleinen Rück- und Ausblick verknüpfen.

Das Jahr 2023 war rückblickend erneut ein Krisenjahr: Energiekrise, Inflation, Strom- und Gaspreiserhöhungen, Flüchtlingskrise, Klimawandel, Fachkräftemangel, Ukraine-Krieg, Krieg im Gaza-Streifen… alles Themen, die uns in den vergangenen zwölf Monaten beschäftigt haben und uns sorgen.

Themen, die nicht nur unsere Bundes- und Landespolitik bestimmen, sondern auch in unserer Gemeinde angekommen sind.

Dennoch gibt es auch sehr viel Positives zu berichten, was wir in den vergangenen zwölf Monaten in Bischberg geschafft haben:

Mit dem Bischberger Hallenbad und der neu errichteten vierten Kindertagesstätte „St. Matthäus“ konnten nach einer Bauzeit von etwas mehr als zweieinhalb Jahren zwei hell erstrahlende „Leuchttürme“ für unsere Gemeinde geschaffen werden, auf die wir alle stolz sein können!

Die Dorferneuerung Tütschengereuth wurde mit der Fertigstellung der Straßenbauarbeiten „Kirchstraße/Kaulberg“ sowie „Zollnerhof“ fortgesetzt. Das Projekt „Teilsanierung Mittelschule“ ist zu 75 % abgearbeitet. Im kommenden Jahr stehen noch der Austausch sämtlicher Zimmertüren und eine eventuelle Neugestaltung des Schulhofs der Mittelschule aus. Darüber hinaus wurde das Bauhofdach saniert und eine PV-Anlage installiert. Im Gemeindeteil Weipelsdorf wurde die „Forststraße“ im Zuge einer Teilflurbereinigung fertiggestellt und im Gemeindeteil Trosdorf das Leichenhaus saniert und der Kircheneingang St. Marien neugestaltet.

Mit der Verlegung einer neuen Wasserleitung von den Tiefbrunnen I und II im Weipelsdorfer Wald konnte das von vielen ersehnte Projekt „Reduzierung des Härtegrads der Eigenwasserversorgung Bischberg“ erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen werden. Außerdem wurde am Fischerhafen eine neue Fahrradraststation errichtet und der Geh- und Radweg vom „Pfarrersbrückla“ bis zur „Güßbachbrücke“ auf vier Meter verbreitert und komplett saniert. Nächstes Jahr ist für diesen Bereich die Installation einer Solarbeleuchtung geplant, um ebenfalls einem langersehnten Wunsch unserer Bürgerinnen und Bürger nachzukommen.

Gegenwärtig arbeiten wir am Aufbau einer ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe unter dem Titel „Gemeinsam für Bischberg“.

Ehrenamt ist übrigens ein gutes Stichwort:

Dass das Ehrenamt in Bischberg sehr gut funktioniert, zeigt die Leistung des OKRs, unserer Vereine und ihrer Mitglieder bei der Bischberger, aber seit neuestem auch bei der Trosdorfer Kerwa! In Bischberg wurden in vier Tagen sage und schreibe 1.600 ehrenamtliche Stunden durch unsere Vereine und deren Mitglieder geleistet! In Trosdorf wurde zum ersten Mal ein kleines Zelt zur Bewirtung der Festgäste am Platz von Montauban aufgestellt und durch die Trosdorfer Vereine betrieben.

Eine außergewöhnliche Leistung, vor der man nur den Hut ziehen kann!

Die vielen Vereinsfeste sowie Vereinsjubiläen, die Johannisfeuer, das Dorffest von Radio Bamberg, der Weihnachtsmarkt, und, und, und in Bischberg, Trosdorf, Tütschengereuth und Weipelsdorf in diesem Jahr zeigen, dass es noch viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde gibt, die sich ehrenamtlich engagieren.

Hierfür meinen allerherzlichsten Dank!

Aber auch unserer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe ist die Gemeinde Bischberg im vergangenen Jahr wieder nachgekommen:

Im Februar habe ich in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Bamberg und unseren drei Feuerwehren innerhalb von zwei Wochen einen Hilfstransport in die Ukraine organisiert. Im Moment sind über 70 Asylbewerber in diversen privaten Unterkünften in Bischberg und Trosdorf untergebracht. Eine weitere Asylbewerberunterkunft steht in Tütschengereuth vor der baurechtlichen Genehmigung. Zu diesen Asylbewerbern in Unterkünften kommen noch die privat untergebrachten Ukraineflüchtlinge und die in Trosdorf beherbergten „unbegleiteten Jugendlichen“ dazu. Die Zahl für die beiden letztgenannten Gruppen lässt sich nicht ermitteln. Aber insgesamt werden in unserer Gemeinde gegenwärtig bestimmt weit über 100 Hilfesuchende beherbergt.

Auch hier möchte ich mich herzlich bei all denjenigen bedanken, die sich in der Flüchtlingsarbeit ehrenamtlich einbringen und so zur unbedingt erforderlichen Integration der Hilfesuchenden beitragen!

Auch wenn die Rahmenbedingungen immer schwieriger werden, heißt es auch im kommenden Jahr wieder für uns alle anzupacken, um unsere Gemeinde lebens- und liebenswert zu erhalten.

Die Neugestaltung des Friedhofs Bischberg, die Sanierung des „Alten Rathauses“, ein Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus für Weipelsdorf, die Neugestaltung des Spielplatzes in Tütschengereuth sind nur einige Beispiele dafür.

Auch beim Thema „Breitbandausbau“ wird der Gemeinderat im ersten Halbjahr 2024 richtungsweisende Entscheidungen treffen müssen.

Trotz all der genannten Investitionen in den vergangenen Jahren und im kommenden Jahr sowie darüber hinaus in einer Größenordnung von 20 Millionen Euro, wurde der Schuldenstand der Gemeinde Bischberg weiter zurückgeführt. Seit dem 1. Juli 2023 ist die Gemeinde Bischberg schuldenfrei und hat im Sinne der Generationengerechtigkeit einen wichtigen Schritt gemacht. Dies ist auch wichtig, um unsere Bürgerinnen und Bürger durch die Erhöhung der Gemeindesteuern nicht noch zusätzlich zu belasten.

Neben dem Rück- und Ausblick, möchte ich auch Danke sagen:

Zunächst dem Gemeinderat für die Unterstützung und die gute und offene Zusammenarbeit. Ebenso meinen Vertretern, 2. Bürgermeister Tobias Knoblach und 3. Bürgermeisterin Kreszentia Nüßlein, für das vertrauensvolle Miteinander! Ferner dürfen auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, im Bauhof, in den Schulen und auf den Friedhöfen nicht unerwähnt bleiben, die mit großem Einsatz die Anliegen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger zeitnah abarbeiten.

Ergänzend danke ich auch unserer Rektorin und Konrektorin sowie dem gesamten Lehrerkollegium an der Grund- und Mittelschule für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Ebenso den Leiterinnen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Kindertageseinrichtungen für ihr großes Engagement zur Förderung unserer kleinsten Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ein großes Dankeschön richte ich zudem an unsere ortsansässigen Gewerbetreibende und Handwerker, die auch bei kleinen Aufträgen und Reparaturen zeitnah tätig werden und uns nicht im Stich lassen!

Abschließend gilt mein besonderer Dank den Menschen, die sich in den Vereinen für die Gemeinschaft einsetzen und in den Freiwilligen Feuerwehren Tag und Nacht für unsere Sicherheit zur Verfügung stehen!

Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich von ganzem Herzen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest! Vor allem Zeit, zurückzublicken auf die schönen Momente des zu Ende gehenden Jahres, Zeit für die Familie, aber auch Zeit, um neue Kraft zu schöpfen!

Für das neue Jahr 2024 wünsche ich Ihnen Gesundheit, Glück und viele wunderschöne Momente im Kreis Ihrer Familien und Ihrer Freunde!

Ihr

Michael Dütsch

Erster Bürgermeister