Unbehandelte, fettige Schafwolle dient als mechanische Barriere gegen Eichenprozessionsspinner, indem sie als Kordel um den Stamm (1–2 m Höhe) gewickelt wird. Die raue Struktur verheddert die Raupen, verhindert das Wandern zwischen Krone und Boden, stoppt die Verpuppung und schützt so den Baum auf biologische Weise. Diese Methode ist eine ökologische Alternative zu chemischen Bekämpfungsmitteln oder dem Absaugen der Nester. In einem Testversuch an zwei Standorten in Bischofsheim wird derzeit geprüft, wie effektiv sich diese umweltfreundliche Lösung im praktischen Einsatz bewährt.