Bild: (v.l.) Patrick Bauer (Zweiter Bürgermeister), Georg Seiffert (Erster Bürgermeister), Veronika Enders (Dritte Bürgermeisterin)
Bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Stadtratsgremium wurden nicht nur die neuen Stadtratsmitglieder vereidigt und die Bürgermeister-Stellvertreter gewählt, sondern auch zahlreiche Beauftragte und Ausschüsse neu besetzt. Bürgermeister Georg Seiffert vereidigte sieben neue Stadtratsmitglieder.
Patrick Bauer wurde einstimmig als Zweiter Bürgermeister bestätigt. Zur Dritten Bürgermeisterin wählte das Gremium mit 11 zu 5 Stimmen Veronika Enders. Sie ist zugleich die einzige Frau im Stadtrat.
Ein wichtiger Teil der Sitzung war die Verteilung der Zuständigkeiten im Stadtrat. Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses ist künftig Klaus Seiffert. Dem Ausschuss gehören außerdem Kevin Schleicher, Karl-Heinz Weikard, Roland Mai und Frank Büttner an. Stellvertreter sind Matthias Klug, Michael Geis, Jens Ihde, Florian Reder und Philipp Enders.
Auch verschiedene Beauftragtenposten wurden vergeben: Veronika Enders übernimmt das Amt der Sozial-, Senioren- und Behindertenbeauftragten, unterstützt von Florian Reder. Für Kultur und Tourismus sind künftig Kevin Schleicher und Matthias Klug zuständig, Stellvertreter ist Philipp Enders. Michael Geis wurde zum Jugendbeauftragten ernannt, vertreten von Kevin Schleicher und Frank Büttner. Florian Vorndran übernimmt als Öko- und Biosphärenbeauftragter Verantwortung für Umweltfragen; seine Stellvertreter sind Manfred Markert und Philipp Enders. Jens Ihde wurde zum Beauftragten für Feuerbeschauen bestellt, vertreten von Karl-Heinz Weikard.
Kurt Viernickel wurde als Mitglied in die Schulverbandsversammlung entsandt, sein Stellvertreter ist Roland Mai. Bei der „Rudi Jung Stiftung“ setzte sich Frank Büttner bei der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden gegen Michael Geis und Roland Mai durch.
Zudem beschloss der Stadtrat mit knapper Mehrheit eine Erhöhung des Sitzungsgeldes für Stadträte von 35 auf 40 Euro pro Sitzung. Die Befürworter verwiesen darauf, dass es seit zwölf Jahren keine Anpassung gegeben habe.