Wieder sehr umfangreich und informativ ist das in diesen Tagen aufgelegte 512 Seiten umfassende Heimatjahrbuch Rhön-Grabfeld 2026, das in der 48. Folge erscheint. Die Umschlagseiten zieren diesmal Fotos von Andrè Michaelis, und zwar einer Jungviehweide bei Ginolfs und der Wendelinuskapelle bei Lebenhan.
Seit zwei Jahrzehnten ist Kreisheimatpfleger Reinhold Albert aus Sternberg Schriftleiter dieses beliebten Buches, in dem erneut zahlreiche Beiträge aus Bischofsheim und den Walddörfern enthalten sind. Christa Enders informiert über letzte Briefe aus Weißrussland im 2. Weltkrieg, Anton Enders hat das vmtl. älteste Schuldbild von Bischofsheim von 1902 entdeckt, ebenso einen seltenen Apollofalter.
Reinhold Albert und der Bischofsheimer Matthias Poppe haben historische Aufstellungen über die Rhön-Grabfelder „Judenschaft“ aus dem 18. Jahrhunderts aufgespürt. Edi Bambach berichtet vom Jahrhunderthochwasser in der Rhön 1834.
Aufgelockert werden die zahlreichen Aufsätze wie gewohnt durch Foto- und Gedichtbeiträge, so u. a. von Hildegard Sörgel-Warwel, Helmut Patzer, Dr. Jan Gensler, Martin Flechsig, Patrick Trapp und Cilli Pigor. Das Heimatjahrbuch Rhön-Grabfeld 2026 ist unter anderem in der Buchhandlung Schonder erhältlich.