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Bischofsheimer Bote
Ausgabe 6/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
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Nachrichten aus dem Rathaus

Aus der öffentlichen Stadtratssitzung vom 10.03.2026

TOP 1

Information über erteilte Zustimmungen in Bauangelegenheiten

Für folgende Anträge nach Art. 6 BayDSchG wurde die Zustimmung erteilt:

Antrag auf Erhöhung der Chorbrüstung, Montage eines Rückenschutzes für die Leiter von der Empore in den Dachbereich des Kirchenschiffs, Montage eines Geländers an der Außentreppe und Beseitigung von Putzschäden an der Giebelwand der St. Vitus und St. Antonius Eremita Kirche auf dem Anwesen Kirchhofsweg 2

Antrag auf energetische Sanierung des Bestandsdaches mit Errichtung von Dachgauben auf dem Anwesen Pfarrgasse 7

TOP 2

Änderung der Gebührenordnung für das städtische Freibad

Das städtische Freibad stellt im Sommer ein besonderes Angebot dar. Die letzte Gebührenanpassung erfolgte zum 01.02.2016. Seitdem sind die Betriebskosten (Energiepreise, Personalkosten, Unterhaltskosten usw.) stark gestiegen.

Deshalb werden zur neuen Freibadsaison die Eintrittsgebühren moderat angepasst.

Auf die Gebührenordnung in der dieser Ausgbabe des Bischofsheimer Boten unter der Rubrik amtliche Bekanntmachungen wird verwiesen.

TOP 3

Erlass der Haushaltssatzung 2026 mit Haushaltsplan, Stellenplan und Finanzplanung 2027 - 2029

Das vorläufige Rechnungsergebnis 2025 beläuft sich auf 18.923.694,12 €. Der Haushaltsansatz betrug 24.920.350,00 €.

Das hängt u.a. damit zusammen, dass veranschlagte Haushaltsansätze für Investitionsmaßnahmen in geringerer Höhe in Anspruch genommen wurden. Diese verschieben sich teilweise in die Folgejahre (z.B. Breitbandausbau).

Die geplante Rücklagenentnahme i.H.v. 2.300.150 € ist nicht notwendig. Stattdessen können sogar rund 461.500 € der Rücklage zugeführt werden.

Für 2026 wurde der Verwaltungshaushalt auf 13.914.550,00 € und der Vermögenshaushalt auf 11.930.650,00 € festgesetzt. Für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen sind keine Kreditaufnahmen notwendig.

Die größten Einnahmepositionen sind der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (2.834.700 €), die Schlüsselzuweisungen (2.355.550 €), die Gewerbesteuer (1.250.000 €), die Wasser-/Kanalgebühren (1.081.350 €), der Holzverkauf (500.200 €) und die Grundsteuer (487.900,00 €). Als größte Ausgabepositionen sind die Kreisumlage (3.116.950 €), die Personalkosten (2.453.950 €), die Kindergartenförderung (748.900 €) sowie die Grund- und Mittelschulumlage (496.000 €) veranschlagt.

Für das Jahr 2026 hat das Landratsamt Rhön-Grabfeld eine Erhöhung des Kreisumlagesatzes auf 53,5 % angekündigt.

Anhand der endgültigen Umlagegrundlagen für das Jahr 2026 bedeutet dies allein für die Stadt Bischofsheim eine Mehrbelastung von 307.830,00 € im Vergleich zum Vorjahr.

Als größte Maßnahmen sind im Haushalt 2026 die Breitbanderschließung, die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Wegfurt, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Unterweißenbrunn, der Bau der Spielscheune in der Pantoffelgasse, die Neugestaltung des Koppelhofes im Gerberzwinger sowie die Fahrzeugbeschaffungen für die Feuerwehren vorgesehen.

Da die Stadt Bischofsheim i.d.Rhön mit der Generalsanierung des Hallenbades

Haselbachs am Interessensbekundungsverfahren zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ teilgenommen hat, wurden auch die geschätzten Gesamtkosten i.H.v. 10.000.000 € im Haushaltsjahr 2026 und den Folgejahren berücksichtigt. Eine Entscheidung, ob das Projekt bezuschusst wird, steht noch aus.

Der Stadtrat stimmte dem vorgelegten Haushaltsplan und Stellenplan zu und beschloss die Haushaltssatzung 2026 und den vorgelegten Finanzplan 2027 bis 2029.