Hunde sind schon sehr lange Zeit Begleiter der Menschen und schenken uns Ihre Freundschaft.
Unsere Aufgabe ist es, verantwortungsvoll für unsere Hunde zu sorgen. Dazu gehört auch der täglich notwendige Freilauf und die mehrmals täglich erforderliche „Gassi-Runde“, die auch zur Gesundheit des Hundehalters beitragen.
Jedoch sind diese Gassi-Runden und Freilauf-Zeiten nicht für alle Mitbürger eine Freude…. Nämlich dann, wenn die Hunde unbeaufsichtigt herumstreunen und ihre Hinterlassenschaften auf Wegen und Flächen zurückbleiben, ohne dass die Hundehaufen beseitigt werden. Leider ist auch immer wieder festzustellen, dass nicht nur die Haufen liegenbleiben, sondern sogar die gefüllten Hundetüten einfach in der Landschaft „entsorgt“ werden.
Die Gemeinde hat im Gemeindegebiet mittlerweile mehr als 20 Hundekottüten-Spender aufgestellt, aus denen kostenlos Hundekot-Tüten entnommen werden können. Bei den meisten Spendern ist auch ein Abfalleimer installiert, so dass die vollen Tüten entsorgt werden können.
Zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung gehört auch, dem Hund nicht zu erlauben, auf landwirtschaftlichen Flächen Löcher zu graben und damit die Saat zu zerstören oder Kot abzusetzen.
Diese Flächen dienen der Futter- und Lebensmittelgewinnung und eine Verunreinigung durch Schmutz und Hundekot kann zu Infektionen bei Mensch und Tier (bei Kühen drohen Fehlgeburten!) führen. Ebenso gehört die ordnungsgemäße Entsorgung der Hundekot-Tüten zur gewissenhaften Hundehaltung.
Bitte nehmen Sie Ihre Pflichten als Hundehalter ernst und weisen auch andere Hundehalter, die sich nicht verantwortungsbewusst verhalten, darauf hin.
Nachfolgend ein paar „Benimmregeln“:
Das Zusammenleben zwischen Mensch und Mensch, Hund und Mensch und natürlich auch Hund und Hund ist damit einfacher und für alle Beteiligten entspannter.
Eine der wichtigsten Regeln: Hundekot wird entfernt und ordnungsgemäß im Mülleimer entsorgt. Hundehaufen oder gar (gefüllte) Hundetüten in Wald und Wiese sorgen für Unmut und sind nicht in Ordnung!
Im Gemeindebereich sind viele Hundetoiletten aufgestellt, bei denen Sie sich bei Bedarf eine Tüte mitnehmen können.
Fremde Gärten, Gartenzäune, Fahrradständer, Hausecken etc. sind als Hundeklo ebenfalls tabu – für „Tretminen“ und „Hunde-Seen“!
Innerorts und am Uferrundweg bleiben Hunde bitte an der Leine. Auch bei Begegnungen mit anderen Spaziergängern, Joggern, Radfahrern, Reitern etc. werden Hunde angeleint oder ganz nah geführt. Dann kann der Hund auch niemanden belästigen.
Sollte darum besonders gebeten werden, wird der Hund angeleint – die Bitte ist sicher nicht persönlich gemeint und hat bestimmt einen Grund. Auch wenn ein angeleinter Hund entgegenkommt, wird der eigene Hund angeleint – es gibt einen Anlass, warum der andere Hund nicht frei laufen darf.
Hundekontakt wird mit dem anderen Besitzer abgesprochen und vor allem auch an der Leine vermieden – Konflikte für und mit andern Hunden wird so vorgebeugt. Und natürlich werden fremde Hunde nicht ungefragt gefüttert oder gestreichelt.
Beim Freilauf bleibt der Hund ständig im Blick und vor allem unter Kontrolle. Gehorcht der Hund nicht, bleibt er an der Leine – und ein Besuch in der Hundeschule mit entsprechendem Training ist bestimmt kein Schaden!
Andere Tiere, insbesondere Wild, Katzen etc. werden nicht gehetzt und verletzt.
Hunde bleiben im Wald auf dem Weg und auch die Felder der Landwirte sind kein Hundespielplatz zum laufen und Buddeln.
Ein harmonisches Miteinander sollte das Ziel aller Beteiligten sein – und wenn trotzdem einmal ein „Ausrutscher“ passieren – eine Entschuldigung und ggf. Regelung des Schadens hilft!
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem Tier!