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Meitinger Bürgerbrief
Ausgabe 1035/2026
Titelseite - Grußwort 1. Bürgermeister
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Meitingen miteinander

Meitingens Erster Bürgermeister Dr. Michael Higl (rechts) dankte Hildegard Hein (Zweite von rechts) und Elke Schwägerl für ihr Engagement und das Ideenreichtum, mit dem sie die Begegnungsstätte mit Leben erfüllen. Jens Tietböhl (links) koordiniert als Ansprechpartner die Angebote im Quartiers-, Senioren- und Inklusionsbüro.

das Angebot für Seniorinnen und Senioren im Markt Meitingen ist breit gefächert – von Sport und Freizeitgestaltung über medizinische Versorgung bis hin zur Pflege. Zu diesem Ergebnis kamen wir bereits 2011 bei einem Workshop der Bertelsmann-Stiftung mit vielen Vertretern der im Seniorenbereich tätigen Organisationen und Einrichtungen.

Deutlich wurde dabei aber auch, wie wichtig eine bessere Vernetzung und Koordination dieser Angebote ist. Aus diesem Austausch heraus entstand die Idee einer zentralen Anlaufstelle, die Informationen bündelt, ehrenamtlich Engagierte unterstützt, Angebote aufeinander abstimmt und Impulse für Neues oder Fehlendes liefert.

Aus der Idee entstand das Seniorenbüro als Bundesmodellprojekt des Marktes Meitingen und der Geschwister-Jess-Stiftung. Personell besetzt mit Jens Titetböhl nahm es 2013 seine Arbeit auf. In der neu errichteten Wohnanlage im Schulweg 6 fanden sowohl das Büro als auch eine Begegnungsstätte ihren Platz. Die bot Begegnungsstätte eignete sich von Beginn an als Raum für Treffen und Vorträge. Mit Hildegard Hein und Elke Schwägerl fanden sich bald engagierte Mitstreiterinnen, sodass wir inzwischen auf zehn Jahre offene Treffs zurückblicken können.

Im Jahr 2015 öffnete das erste „Ideencafé“ seine Türen, das von den Organisatorinnen im Laufe der Zeit in „Café Frohsinn“ umgetauft wurde. Im Lauf der Jahre kam der Kreativ-Nachmittag, der Spiele-Treff, die Strickeria und die Schafkopfrunde dazu. Auch Schach-Freunde können mittlerweile alle 14 Tage auf Gleichgesinnte treffen. Zudem dient die Begegnungsstätte als Veranstaltungsort für Sport- und Gruppenangebote sowie für Fachvorträge. Die Smartphone-Schulung für Seniorinnen und Senioren wird beispielsweise von Jugendlichen aus dem Meitinger Jugendzentrum begleitet.

Ebenfalls ein Angebot der ersten Stunde in der Begegnungsstätte: Das Repair-Café, das von Beginn an von Gudrun Schmidbaur geleitet wird. Es ist mittlerweile in größere Räumlichkeiten unterhalb der Dr.-Max-Josef-Metzger-Halle umgezogen. Dort hat sich im Außenbereich auch der Fahrrad-Reparaturtreff etabliert.

Inzwischen hat sich das fachliche Angebot um das Inklusionsbüro, Quartiersbüro und die dezentrale Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren erweitert. Auch das Jugendzentrum zählt dazu. In Summe ergänzen wir damit das Angebot für ein „Meitingen miteinander“, das Hand in Hand mit anderen Angeboten im sozialen Bereich, von Vereinen, Organisationen und kirchlichen Gruppen wirkt.

Allen, die sich mit großem Engagement beruflich und insbesondere ehrenamtlich für dieses Miteinander im Markt Meitingen einsetzen, sage ich ein herzliches Dankeschön.

Ihr

Dr. Michael Higl
1. Bürgermeister