Auflösung der Krippeneinrichtung in Herbertshofen, Mühlstraße
Bürgermeister Dr. Higl informierte den Marktgemeinderat in der Sitzung am 15. April 2026 über die Entwicklung in den gemeindlichen Kindertageseinrichtungen, insbesondere im Hinblick auf den Fortbestand der Einrichtung in Herbertshofen, Mühlstraße.
Im Jahr 2021 war diese Containerlösung übergangsweise für eine Kindergartengruppe eingerichtet worden, um die damals hohe Nachfrage an Kita-Plätzen ortsnah decken zu können. Erstmals wurde damit auch ein Krippenangebot (eine Gruppe/12 Plätze) in Herbertshofen geschaffen.
Derzeit ist die Kindergartengruppe in der Mühlstraße nicht belegt und auch die Anmeldungen für das Jahr 2026/2027 zeigen, dass der Platz im Haus für Kinder in der Pestalozzistraße für Kinder ab 3 Jahren ausreichend sein wird, es werden vielmehr noch einige Plätze zur Verfügung stehen.
Für den Krippenbereich zeichnet sich in der Mühlstraße für das kommende Jahr eine durchschnittliche Belegung mit 8, 5 Kindern (je nach monatlicher Buchung) ab.
In der Gesamtschau mit leicht rückläufigen Zahlen für alle kommunalen Kitas im Kita-Jahr 2026/2027, lautete der Vorschlag, die Krippe Herbertshofen mit der Krippe im Wohnpark Laubenbach zusammenzulegen. Die Kinder und auch das pädagogische Personal würden gemeinsam in die neue Einrichtung wechseln Dadurch bleiben vertraute Bezugspersonen erhalten, und es entstehen keine neuen, ungewohnten Betreuungssituationen.
Bei der Entscheidung zu berücksichtigen ist auch der finanzielle Aspekt, da die Containereinrichtung jährlich rund 170.000 Euro Kosten verursacht (Miete, Pacht, Reinigung, Energie, Wasser/Abwasser, Versicherung).
Der Marktgemeinderat beschloss dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen. Die Containereinrichtung in der Mühlstraße wird zum 31.08.2026 bzw. ab September 2026 mit der Krippe im Wohnpark Laubenbach zusammengelegt.
Der katholische Prieser Dr. Max Josef Metzger (1887–1944), war ein radikaler Zeuge der Friedensbewegung und ein Pionier der Ökumene. Am 17. April 1944 wurde er von den Nationalsozialisten hingerichtet, seit 2025 verehrt in die katholische Kirche als Seligen.
Sein Wirken und Leben in Meitingen soll mit dem Projekt ‚LEBENsWEG‘ in der öffentlichen Wahrnehmung verankert werden. So plant der Förderverein Max Josef Metzger e.V. Für Frieden und Freiheit einen Stelenweg mit sechs Stationen in Meitingen. Seinen Beginn soll der Weg in der St. Wolfgangskirche nehmen.
Finanziert wird das Vorhaben durch Spenden sowie mit Fördermitteln des Bayerischen Kultusministeriums. Träger des Projekts ist der Förderverein; der Markt Meitingen wird es fachlich und rechtlich begleiten.
Nähere Informationen auf www.max-josef-metzger.de