Unsere Spielplätze und Freizeitflächen bieten mit ihren verschiedenen „Schwierigkeitsgraden“ und Ausrichtungen vielfältige Möglichkeiten: zum Toben, Ausprobieren und die eigene Umgebung zu erobern.
Der Markt Meitingen unterhält 22 öffentliche Flächen, für die im Laufe der letzten 15 Jahre jährlich 50.000 Euro an Unterhalt und Investitionskosten anfielen. Dazu kommen weitere 13 Anlagen in unseren gemeindlichen Kitas und Einrichtungen. Für den Unterhalt, die Instandhaltung und die regelmäßige Überprüfung aller Anlagen ist unser Bauhof gefordert. Durchschnittlich fallen dafür 25 bis 30 Arbeitsstunden pro Woche an.
Spielplätze müssen regelmäßig geprüft werden (DIN EN 1176), wobei drei Inspektionsarten Pflicht sind:
| • | visuelle Routine-Inspektion: erfolgt täglich bis zweiwöchentlich (saisonabhängig) und kann von jedem instruierten Bauhofmitarbeiter durchgeführt werden. |
| • | operative Inspektion: alle 2 bis 3 Monate, wird von drei zertifizierten Bauhofmitarbeitern vorgenommen, die sich zweimal jährlich fortbilden. |
| • | jährliche Hauptinspektion: erfolgt durch externe Sachkundige. |
Diese Prüfungen dienen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht und sollen Gefahren durch Verschleiß, Alterung oder Vandalismus frühzeitig erkennen und beseitigen. Sämtliche Kontrollen werden dokumentiert. Das nachfolgende Schaubild zeigt den Stand der visuellen und operativen Inspektionen Anfang Mai.
Dabei wird nicht nur der Zustand einzelner Spielgeräte beurteilt, sondern die gesamte Anlage betrachtet. Beispielsweise gilt mit Katzen- oder Hundekot verunreinigter Sand oder Kies als erheblicher Mangel (im Schaubild rot dargestellt).
Geringe Mängel (gelb) sind hingegen etwa abgeblätterte Farbe an Spielgeräten oder Sitzbänken.
Ist Gefahr im Verzug (starke Mängel) müssen betroffene Geräte gesperrt oder abgebaut werden. Gegebenenfalls ist es erforderlich, die gesamte Anlage zu schließen.
Wir versuchen, Sperrungen möglichst zu vermeiden und Reparaturen zeitnah durchzuführen. Dennoch lassen sich vorübergehende Einschränkungen nicht immer verhindern – etwa aufgrund interner Abläufe im Bauhof oder durch Wartezeiten bei der Lieferung von Ersatzteilen oder neuen Spielgeräten. Dafür bitten wir um Verständnis.
Neben Pflege und Kontrolle bestehender Anlagen übernimmt der Bauhof auch die Errichtung neuer Spielplätze. So beginnen Ende Mai die Arbeiten auf der Fläche zwischen der Weber- und der Bürgermeister-Rieger-Straße. Bis sie für die kleinen Bewohner des angrenzenden Neubaugebietes zur Verfügung steht, wird es allerdings ein bisschen dauern: Die Freigabe ist für Juli vorgesehen.