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Mitteilungsblatt für die VG Dormitz
Ausgabe 3/2020
Kirchliche Nachrichten
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Finanzierung zur Kirchensanierung Dormitz

Nachdem in der letzten Zeit wiederholt Fragen zur Finanzierung der Sanierung der Kirche "Unsere Liebe Frau" in Dormitz aufkamen, möchten wir Ihnen die einzelnen Punkte des Finanzierungsplanes in Wort und Bild erläutern.

Zur Sicherung des Daches, des Turmes und der historisch wertvollen und unter besonderem Denkmalschutz stehenden Stuckdecke mit den vielfältigen kirchenmalerischen Motiven wurde ein Gutachten vom Restaurator Peter Turek erstellt. Rund 40 Prozent der Stuckdecke sind gelockert und müssen mit einem speziellen Verfahren wieder verfestigt werden.

Laut der beauftragten Architekten ist mit Gesamtkosten in Höhe von 1.400.000 Euro zu rechnen. Der sogenannte denkmalpflegerische Mehraufwand (d.Ma.) beträgt davon 657.571 Euro.

1,4 Millionen Euro sind eine enorme Summe, die nur mit gemeinschaftlichen Anstrengungen gestemmt werden kann. Dabei liegt die Verantwortung für den Erhalt des Gotteshauses zunächst bei den kirchlichen Kräften. Angesichts der großen Bedeutung des frühgotischen Bauwerks für Denkmalschutz und Ortsbild stehen zugleich staatliche Institutionen in der Verantwortung.

Der Finanzierungsplan und die Visualisierung im Bild fassen den Stand der Dinge zusammen:

Den Großteil der anstehenden Kosten übernimmt die Diözese Bamberg, und gemeinsam mit der Eigenbeteiligung der Dormitzer Kirchenstiftung trägt die Kirche 75 Prozent der Kosten; die staatlichen Institutionen übernehmen voraussichtlich die weiteren 25 Prozent.

Finanzierungsplan

Gesamtkosten

1.400.000 €

Erzdiözese Bamberg (65%)

910.000 €

Eigenanteil der Kirchenstiftung Dormitz (10%)

140.000 €

Oberfrankenstiftung (20% vom d.Ma)

131.500 €

Landesstiftung Bayern (8,5% vom d.Ma)

55.500 €

Landesamt für Denkmalpflege (5% )

30.000 €

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

100.000 €

Gemeinde Dormitz

33.000 €

Die Kostenübernahme der Erzdiözese Bamberg, der Oberfrankenstiftung und der Gemeinde Dormitz sind bereits zugesichert.

Die Kirchenstiftung hat in Vorgesprächen mit den genannten Stiftungen die anteiligen Förderungen besprochen. Es wurden Förderungen in der angegebenen Höhe in Aussicht gestellt. Diese können aber erst im Rahmen der Bewilligung durch die entsprechenden Gremien als gesichert bezeichnet werden.

Der Eigenanteil der Kirchenstiftung von 140.000 Euro stellt eine extreme Belastung dar und kann nur unter Einsatz aller verfügbaren Mittel und der Spendenbereitschaft unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger geleistet werden. Hierbei möchten wir uns bei denjenigen bedanken, die für die Sanierung bereits gespendet haben und im Rahmen von Benefizaktionen Spenden gesammelt haben.

Die gesamten Sanierungsmaßnahmen sollen im Jahr 2020 durchgeführt werden.