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Duracher Wochenblatt
Ausgabe 1/2026
Gemeindliche Jugend-/Familien- und Seniorenarbeit
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Gemeindliche Jugend-/Familien- und Seniorenarbeit

Chantalle Schubert zeigt uns funktionale Möbelelemente in der Küche des AAA Living Lab.

Duracher Senioren besuchen AAA Living Lab in Kempten

Die Gemeindeseniorenarbeit Durach hat zu einer gemeinsamen Besichtigung des AAA Living Lab in Kempten eingeladen. Das AAA Living Lab gehört zur Hochschule Kempten. AAA steht für Active Assisted Ageing und bedeutet auf Deutsch etwa: aktiv und unterstützt älter werden. Es ist eine Musterwohnung in einer Seniorenwohnanlage, in der erforscht und gezeigt wird, wie Menschen im Alter mit technischen Hilfsmitteln sicher und selbständig leben können. Ziel des Besuchs war es, zu sehen, mit welchen Hilfsmitteln und Assistenzsystemen die Selbständigkeit im Alter unterstützt werden kann.

Die Führung übernahm Chantalle Schubert. Sie zeigte eine Wohnung, die wie eine ganz normale Seniorenwohnung eingerichtet ist. Die technische Ausstattung fällt erst auf den zweiten Blick auf. In der Küche gibt es zum Beispiel höhenverstellbare und unterfahrbare Schränke. Ein oberes Regalfach kann einfach nach unten gezogen werden. So sind alle Dinge gut erreichbar.

Auch im Bad und in der gesamten Wohnung wurden viele hilfreiche Lösungen vorgestellt. Dazu gehören Systeme zur Sturzprävention und Sturzerkennung sowie Aufstehhilfen, die mehr Sicherheit im Alltag geben. Smart-Home-Lösungen können Abläufe im Haushalt erleichtern. Außerdem gibt es Hilfsmittel zur Überbrückung von Schwellen und eine intelligente Türsteuerung, die das Öffnen und Schließen von Türen vereinfacht.

Ein weiteres Beispiel ist der Herdwächter. Dieses System erkennt, wenn ein Herd zu lange eingeschaltet ist oder eine Gefahr entsteht, und schaltet den Herd automatisch ab. So können Brände verhindert und Sorgen reduziert werden.

Fazit: Der Besuch war sehr interessant. Deutlich wurde, dass es viele unterschiedliche technische Lösungen gibt, die je nach persönlicher Situation unterstützen können. Den Senioren war wichtig, dass die Systeme einfach zu bedienen und gut verständlich sind. Zu viel Technik oder digitales Wissen kann auch abschrecken. Gleichzeitig konnten wir Lösungen entdecken, die wir uns auch für die eigene Wohnung vorstellen können, um Sicherheit und Komfort im Alltag zu erhöhen.

Die Gemeindeseniorenarbeit wird auch 2026 wieder eine Fahrt ins AAA Living Lab anbieten.