Für die Klasse 1c der Grundschule gehört der Unterricht im Freien fest zum Schulalltag.
Jeden Montag verlässt die Klasse das Klassenzimmer und geht hinaus in die Natur, um dort gemeinsam zu lernen. Dieses besondere Konzept verbindet Bewegung, frische Luft und praktische Erfahrungen mit den klassischen Unterrichtsfächern Mathematik, Deutsch und Sachkunde.
Ausgerüstet je nach Wetter mit Matschhose, Schneeanzug, Mütze und Handschuhen sind die Kinder bestens vorbereitet, um bei jeder Jahreszeit draußen lernen zu können. Ob Sonnenschein, Regen oder Schnee – der Unterricht findet zuverlässig draußen statt und macht die Natur zu einem lebendigen Klassenzimmer.
Im Fach Mathematik wird draußen gezählt, gemessen und verglichen. Im Deutschunterricht stehen Sprachförderung und kreatives Schreiben im Mittelpunkt. Die Kinder beschreiben ihre Umgebung, erfinden kleine Geschichten zu dem, was sie draußen entdecken. Besonders das Fach Heimat- und Sachunterricht profitiert vom Lernen im Freien. Pflanzen, Tiere und Umweltphänomene können direkt beobachtet und untersucht werden. Die Kinder lernen so nicht nur aus Büchern, sondern erleben ihre Umwelt aktiv und entwickeln ein besseres Verständnis für die Natur.
Der Draußen-Unterricht stärkt zudem die sozialen Fähigkeiten der Kinder. Gemeinsame Aktivitäten fördern Teamarbeit, Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein.
Gleichzeitig sorgt die Bewegung an der frischen Luft für mehr Konzentration und Motivation.
Für die Kinder ist der der regelmäßige Unterricht im Freien nicht nur lehrreich, sondern auch ein Highlight der Woche.