Groß, breit, bunt sind sie, die Schilder, die die Kinder der Kindertagesstätte St. Michael am Standort Kelbachstrolche in der Prälat-Meixner-Straße geschrieben und gemalt haben. So groß und bunt, dass auch wirklich jeder darauf aufmerksam wird.
Eine ganze Woche wurden diese Schilder mit Bildern wie Abschleppautos, Parkverbotsschildern und gemalten Kindern mit Stopp-Schildern in der Hand oder mit Schriftzügen wie „Schrittgeschwindigkeit“, „STOP!“, „Achtung!“ jeden Morgen am Straßenrand der Prälat-Meixner-Straße aufgestellt, um parkende Eltern und auch alle anderen darauf aufmerksam zu machen, dass es sich hier um eine Spielstraße handelt, in der zum einen nicht geparkt werden darf und zum anderen hier Schrittgeschwindigkeit gilt.
Zum Schutz der Kinder gibt es diese Spielstraße und wer von den Kita-Eltern hat es nicht schon einmal erlebt, dass Kinder mit Schwung und Lebensfreude aus dem Gebäude eilen und erst einmal übersehen, dass vor dem Kita-Gelände die Straße mit dem entsprechenden Verkehr beginnt. Da ist es dringend nötig, dass man als Autofahrer bei Bedarf schnell zum Stehen kommt. Und das ist mit niedriger Geschwindigkeit um vieles einfacher als schon mit 30 km/h, wie im restlichen Ebensfeld. Übersichtlichkeit über die gesamte Straße ist für die Kinder der Tagesstätte wichtig. Und diese wird von am Straßenrand geparkten Autos doch leider sehr stark beeinträchtigt.
Da war es an der Zeit, wieder einmal die Sinne aller zu schärfen und die Aufmerksamkeit auf diesen beruhigten Straßenbereich zu lenken.
Mit Eifer waren die Kinder dabei, als die Hinweisschilder vorbereitet wurden und vor allem die großen Vorschulkinder verfolgten die Aktion schon sehr aufmerksam und berichteten in den Gruppen von Falschparkern und Ähnlichem.
Bleibt zu hoffen, dass die Schilder genug Eindruck hinterlassen haben, damit der Straßenverkehr in der Prälat-Meixner-Straße in Ebensfeld mit Rücksicht auf die Kinder und alle anderen Verkehrsteilnehmer einen guten Verlauf nimmt.
Nicht, dass am Ende die Kinder auch noch, mit einem Schmunzeln, aber durchaus ernst gemeint, Strafzettel verteilen müssen.