Zur ersten Ausgabe unseres Böhener Boten 2026 darf ich Sie ganz herzlich begrüßen.
Zuerst möchte ich allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Dies wird mein vorletztes Grußwort an dieser Stelle sein. Daher ein kleiner Rückblick der beiden Amtsperioden von 2014 bis 2026. Mein persönliches Statement zur ungerechten Aufgabenverteilung der Bundesregierung und der Kommunen folgt in der kommenden Ausgabe im April 2026.
Viele können sich an die größten Ereignisse der vergangenen zwölf Jahre sicher noch erinnern:
2014: habe ich die neue Wasserversorgungsmaßnahme von meinem Vorgänger, Altbürgermeister und Ehrenbürger Hans Gropper, übernommen. Es folgten viele Ortstermine und Gespräche mit unseren Bürgern und der Verwaltung sowie die Überwachung der gesamten Fördermaßnahmen. Die Wasserversorgungsmaßnahmen konnten Ende 2017 abgeschlossen werden.
Für unsere Vereinen war das Bezirksmusikfest im Mai 2015 das größte Ereignis. Ein wunderschönes Fest – dank unseren Musikerinnen und Musikern sowie vielen engagierten Helfern, zu dem viele Besucher aus unterschiedlichen Regionen kamen.
2015: Dort, wo unsere Schule stand, wurde ein 2015 Mehrzweckplatz geplant und errichtet und im Mai 2016 mit einem schönen Fest eingeweiht. Außerdem standen die Sanierung der Friedhofsmauer mit der Treppe an und ein neuer Pächter für unser Rössle wurde gesucht. Als Wirt kam Jimi Salihi.
2016: Vorbereitung für den Glasfaserausbau (Datenautobahn) für alle förderfähigen Haushalte. Ca. 70 % aller Haushalte wurden angeschlossen. 960.000 € an Förderungen wurden beantragt und genehmigt. 2019 wurde der Ausbau zu Ende gebracht. Mit den beantragten Förderungen gab es Schwierigkeiten, weshalb ich einige Male im Landtag in München vorstellig war – u.a. zu einem direkten Gespräch mit Ministerpräsident Markus Söder.
2017: Straßenlaternen für unseren Ortsteil Günzegg. 50 % wurden durch die Auflösung der Wasserversorgung Günzegg finanziert. Vorplanung für das kleine Baugebiet „Unter der Halde“. Pächterwechsel von Herrn Salihi zum Herrn Schomisch.
2018: fortlaufende Verbesserungen für unsere Gemeindestraßen. Das langwierige Genehmigungsverfahren für das kleine Baugebiet „Unter der Halde“ konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Alle drei Bauplätze wurden schnell verkauft.
2019: Grunderwerb und Planung für unser neues Feuerwehrhaus mit Bauhof. Das kleine Baugebiet „Unter der Halde“ wurde Ende 2019 fertiggestellt. Die Warlinserstraße wurde vom Ortschild in Richtung Süden bis zum Ortsteil Unterwarlins mit einer Spritzasphaltierung verbessert, die bis dato in einem guten Zustand ist.
2020: Einführung des Flexi Bus für die Gemeinde Böhen. Weltweite Krise durch die Corona-Pandemie. Erster Lockdown in Deutschland am 16. März 2020. Es folgten sehr viele Einschränkungen für das öffentliche Leben. Trotz der Widrigkeiten konnten wir den Spatenstich für unser neues Feuerwehrhaus feiern.
2021: Im Winter stand die Gebäudehülle des neuen Feuerwehrhauses. Der Innenausbau wurde mit vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden fortgesetzt. Grunderwerb für ein neues Baugebiet am Kirchberg, gefolgt von Planung und Umsetzung des neuen Baugebiets „Im Tal“.
2022: War das Feuerwehrhaus fast fertig. Gründung eines Arbeitskreises für den ersten Kinderspielplatz durch Bürger und eine Gemeinderätin. Für diesen Spielplatz konnte noch eine zusätzliche Fläche von der Kirche gekauft werden. Unsere Ortsgeschichte wurde neu aufgelegt mit unserer neuen Ortschronik. Viele Bürger haben für das Erscheinen des Buches mitgeholfen und recherchiert, besonders Herr Georg Entesperger Senior und unser Altbürgermeister Bernd Schäfer. Im August wurde der Spatenstich für das Baugebiet „Im Tal“ vollzogen.
2023: Einweihung des neuen Feuerwehrhauses im Mai. Unser Gemeinschaftshaus „Rössle“ würde mit neuer Farbe aufgehübscht. Planung und Verhandlungen mit dem Denkmalschutz für eine PV-Anlage auf der Südseite des „Rössle“.
2024: Genehmigung der PV-Anlage für das Süddach des Rössle durch das Landratsamt und dem Denkmalschutz. Zweiter Bauabschnitt für den ersten Kinderspielplatz in Böhen dank der großen Bürgerbeteiligung und Mithilfe. Auflagen durch das Wasserwirtschaftsamt – das Regenrückhaltebecken muss nun gebaut werden.
2025: Installation der PV-Anlage auf dem Gemeinschaftshaus Rössle nach zwei Jahren Vorbereitungsarbeit. Von 2027 bis 2028 werden die restlichen Haushalte ans Glasfasernetz angeschlossen. Vier Jahre Vorbereitungsarbeit, wie ich es in den Bürgerversammlungen schon erwähnt habe. Das Regenrückhaltebecken wurde fertiggestellt – leider ohne Fördermaßnahmen.
2026: Voraussichtlich werden weitere Bauplätze „Im Tal“ verkauft. Trotz unserer geringen Steuereinnahmen und hoher Verwaltungskosten konnten diese ganzen Investitionen gut refinanziert werden. Unsere Gemeinde wird voraussichtlich 2027 schuldenfrei sein.
Kleiner Einblick über die Beantragten und verwalteten Förderungen für unsere Gemeinde von 2014 bis 2025 siehe nächste Seite.
Es ist mir auch ein besonderes Bedürfnis, allen zu danken, die mich auf dem Weg als Bürgermeister begleiteten und mich unterstützt haben.
Schönen Gruß aus dem Rathaus