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Hardbergbote - Mitteilungsblatt der Gemeinde Abtsteinach
Ausgabe 21/2026
Aus unserer Gemeinde
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Informationen und Beschlüsse aus der Sitzung der Gemeindevertretersitzung am 16. April 2026

Punkt 1: Eröffnung der Sitzung durch den Bürgermeister

Bürgermeister Sven Bassauer eröffnet um 19:03 Uhr die konstituierende Sitzung und er öffnet die Sitzung mit einer Rede.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter,

sehr geehrte Mitglieder des amtierenden und künftigen Gemeindevorstandes,

sehr geehrte Frau Kummer von der Odenwälder Zeitung,

liebe Anwesende,

Ich begrüße Sie alle sehr herzlich zur konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Abtsteinach für die Wahlperiode 2026 bis 2031.

Als Bürgermeister freue ich mich sehr, diese Sitzung erstmals leiten zu dürfen und Sie zu diesem Anlass willkommen zu heißen. Die Sitzung eröffne ich hiermit offiziell mit der Glocke.

Mit der heutigen Sitzung nehmen die neu gewählten Gremien ihre gemeinsame Arbeit auf.

Für unsere Gemeinde ist dies ein wichtiger Moment, da heute die Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit und die weitere Entwicklung Abtsteinachs gelegt werden. Ich freue mich darauf, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen zu gestalten – verantwortungsvoll, vertrauensvoll und mit dem klaren Ziel, gute Entscheidungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu treffen.

Gerade zu Beginn möchte ich hervorheben, dass die Zusammenarbeit zwischen den Gremien und unserer Verwaltung seit meinem Dienstbeginn sehr gut, vertrauensvoll und weit gehend reibungslos verläuft. Das ist keineswegs selbstverständlich und wird auch über unsere Gemeinde hinaus wahrgenommen – manchmal sogar mit einem kleinen Augenzwinkern.

Entscheidend ist dabei, dass in allen Beratungen und Entscheidungen stets das Wohl unserer Gemeinde im Mittelpunkt steht. Genau dieser gemeinsame Fokus trägt dieses gute Miteinander und macht es möglich, dass wir sachlich und konstruktiv zusammenarbeiten.

Darauf können wir gemeinsam stolz sein.

Der heutigen Sitzung ging die Kommunalwahl am 15.03.2026 voraus. Dieses wichtige demokratische Ereignis bildet die Grundlage für die heutige Zusammensetzung unserer Gremien und zeigt einmal mehr, wie lebendig kommunale Demokratie vor Ort ist.

Mein herzlicher Dank gilt dem Gemeindewahlleiter Herrn Stefan Pape sowie allen ehren amtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Ihr Einsatz, Ihre Sorgfalt und Ihr Engagement haben einen reibungslosen Ablauf der Wahl ermöglicht. Ohne diesen Einsatz wäre unsere Demokratie in dieser Form nicht denkbar. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön.

Ebenso möchte ich allen ausscheidenden Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern der Gemeindevertretung sowie des Gemeindevorstandes danken. Sie haben teilweise über viele Jahre hinweg Verantwortung übernommen und unsere Gemeinde mit großem Engagement mitgestaltet. Das verdient höchsten Respekt und Anerkennung.

Die neue Gemeindevertretung umfasst gemäß unserer Hauptsatzung 13 Sitze. Diese verteilen sich wie folgt:

6 Sitze auf die CDU-Fraktion,

5 Sitze auf die Fraktion der Freien Wähler und

2 Sitze auf die SPD-Fraktion.

Allen Gewählten gratuliere ich sehr herzlich zu ihrem Mandat – den direkt Gewählten ebenso wie denjenigen, die künftig Verantwortung im Gemeindevorstand übernehmen werden, sowie den Nachrückerinnen und Nachrückern. Sie alle haben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger erhalten.

Gerade das hessische Kommunalwahlrecht mit der Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler sehr bewusst einzelne Personen auswählen und ihnen gezielt ihr Vertrauen aussprechen. Dieses persönliche Vertrauen ist etwas sehr Wertvolles und zugleich eine besondere Verpflichtung.

Es soll uns aber nicht nur verpflichten, sondern auch motivieren: zu sachlicher Arbeit, zu durchdachten Entscheidungen und zu einem verantwortungsvollen Einsatz für die Interessen unserer Gemeinde.

Besonders erfreulich ist zudem, dass wir in unseren beiden Gremien mit insgesamt 20 Mandaten 12 Frauen vertreten haben und damit die Frauenquote nicht nur erfüllen, sondern deutlich abbilden – und das ganz ohne „Nachhilfe“ oder Rechenschieber. Das ist ein sehr gutes und zeitgemäßes Zeichen für eine ausgewogene Zusammensetzung und gelebte Gleichberechtigung in der Praxis.

Gleichzeitig freue ich mich sehr, dass wir sowohl erfahrene als auch viele neue Gesichter in unseren Gremien haben werden. Diese Mischung bietet eine große Chance für frische Ideen, neue Perspektiven und zugleich für Erfahrung in der kommunalen Arbeit.

Kommunalpolitik lebt vom Ehrenamt – und vor allem von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten. Gerade in der heutigen Zeit ist das keine Selbstverständlichkeit mehr, und dafür danke ich Ihnen allen sehr herzlich.

Gleichzeitig wird deutlich, in welchem Umfeld wir diese Aufgabe wahrnehmen: geprägt von Unsicherheiten, zunehmender Polarisierung und vielfältigen Herausforderungen – finanziell, gesellschaftlich und strukturell. Auch unsere Kommunen bleiben davon nicht unberührt, und die kommenden Jahre werden für uns sicherlich anspruchsvoll. Wir werden Prioritäten setzen, sorgfältig abwägen und Entscheidungen treffen müssen, die nicht immer einfach und auch unbequem sein werden.

Gerade deshalb kommt es mehr denn je darauf an, nicht bei Kritik oder Problembeschreibungen stehen zu bleiben, sondern gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu finden. Ich bin überzeugt, dass uns das gelingen wird – mit Vernunft, Augen maß und dem festen Willen, das Beste für unsere Gemeinde Abtsteinach zu erreichen.

Unser Anspruch muss sein, Herausforderungen nicht nur zu benennen, sondern sie gemeinsam anzupacken und tragfähige, zukunftsorientierte Entscheidungen für die Menschen zu treffen, die heute hier leben und für die kommenden Generationen.

Liebe Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter,

liebe Beigeordnete,

die Kommunalpolitik stellt in besonderer Weise eine verantwortungsvolle und zugleich sehr unmittelbare Aufgabe dar, da wir hier vor Ort gemeinsam die Entwicklung unserer Gemeinde gestalten können. Dabei ist selbstverständlich, dass wir nicht in allen Fragen übereinstimmen werden und dass mit drei Fraktionen auch unterschiedliche politische Zielsetzungen und Konzepte vertreten sind. Dies entspricht dem Wesen der demokratischen Auseinandersetzung und ist Ausdruck einer lebendigen kommunalen Selbstverwaltung.

Gerade in meinem ersten Jahr als Bürgermeister hat sich sehr deutlich gezeigt, wie wichtig die gemeinsame Zusammenarbeit mit allen drei Fraktionen ist – und vor allem, wie gut diese in unserer Gemeinde bereits funktioniert. Ich habe in vielen Beratungen und Entscheidungen erlebt, dass oftmals nicht parteipolitisch gehandelt wird, sondern dass wir Hand in Hand daran arbeiten, das Beste für unsere Gemeinde zu erreichen. Genau dieses Miteinander, dieses gemeinsame Verantwortungsgefühl für Abtsteinach, wünsche ich mir auch für die kommenden fünf Jahre.

In diesem Sinne möchte ich auch jeder Fraktion ausdrücklich anbieten, jederzeit an Fraktionssitzungen teilzunehmen, sofern dies gewünscht ist. Mir ist der offene Austausch wichtig, denn Transparenz, kurze Wege und das persönliche Gespräch sind oft die beste Grundlage für gegenseitiges Verständnis und gute Entscheidungen.

Ich persönlich verbinde damit die Erwartung und zugleich den Wunsch, dass die Beratungen weiterhin von Fairness, sachlicher Argumentation und einem durchgängig respektvollen Umgang miteinander geprägt sind. Diskussionen und Debatten sind dabei kein Selbstzweck, sondern dienen der gemeinsamen Verantwortung, tragfähige und nachhaltige Lösungen für die Belange unserer Gemeinde zu erarbeiten.

Wir stehen als Gemeinde in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen – finanziell, strukturell und auch mit Blick auf wichtige Zukunftsentscheidungen. Gerade des halb sollten wir die neue Zusammensetzung unserer Gremien als echte Chance begreifen:

als Chance, neue Ideen, unterschiedliche Erfahrungen und gemeinsame Verantwortung zusammenzuführen, um diese Aufgaben zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger erfolgreich umzusetzen.

Mir persönlich ist ein offenes, vertrauensvolles und verlässliches Miteinander mit der Gemeindevertretung von großer Bedeutung. Gleiches gilt für die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des Gemeindevorstandes sowie im Zusammenspiel mit der Verwaltung, dem Bauhof und unseren Kindertagesstätten. Ich werde auch künftig meine volle Kraft darauf richten, diese Grundlage aus Vertrauen, Transparenz und Verlässlichkeit zu stärken und zu erhalten.

Sie dürfen sich alle jederzeit auf meine Unterstützung verlassen.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Entscheidungen eine glückliche Hand, viel Erfolg sowie auch die notwendige Freude und Zuversicht bei der Ausübung Ihres kommunalpolitischen Mandats für unser schönes Abtsteinach.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Vielen Dank.

Punkt 2: Feststellung des am längsten ununterbrochen der Gemeindevertretung angehörende

Mitglied der Gemeindevertretung (Drucksache Nr. 19 - 2026)

Sven Bassauer stellt Peter Jöst als das am längsten ununterbrochen der Gemeindevertretung an gehörende Mitglied fest. Seit 1997 trägt er kommunalpolitische Verantwortung in Abtsteinach. An schließend übernimmt Peter Jöst die Sitzungsleitung.

Punkt 3: Feststellung der Beschlussfähigkeit

Peter Jöst stellt mit 11 Anwesenden die Beschlussfähigkeit fest.

Punkt 4: Wahl der oder des Vorsitzenden der Gemeindevertretung (Drucksache Nr. 20 - 2026)

Peter Jöst gibt bekannt, dass für die Wahl des Vorsitzes der Gemeindevertretung ein gemeinsamer Vorschlag aller Fraktionen vorliegt. Vorgeschlagen wird Frau Karin Oberle als Vorsitzende.

Auf Nachfrage von Peter Jöst werden keine weiteren Vorschläge vorgebracht.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung stimmt dem gemeinsamen Wahlvorschlag zu und wählt Frau Karin Oberle zur Vorsitzenden der Gemeindevertretung.

Beratungsergebnis:

10 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 1 Stimmenthaltung(en

Punkt 5: Wahl der Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter der oder des Vorsitzenden

der Gemeindevertretung (Drucksache Nr. 21 - 2026)

Die Vorsitzende Karin Oberle übernimmt sodann die Sitzungsleitung und richtet die folgenden Worte an das Gremium.

Als erstes möchte mich bei allen für die Wiederwahl als Vorsitzende der Gemeindevertretung und das damit einhergehende Vertrauen in meine Person bedanken.

Ich gehe davon aus, dass wir alle, wie in den vergangenen Jahren in der vor uns liegenden Wahlperiode viele Diskussionen führen werden, in denen nicht immer Einstimmigkeit herrscht. Aber wir können es und haben es bewiesen: fair und konstruktiv zu diskutieren!! Das ist gewollt und oft auch Voraussetzung dafür um vernünftige Kompromisse eingehen zu können. Heiße Diskussionen und der Meinungsaustausch sind wichtig bei den vielen, oft weitgreifenden Entscheidungen die zu fällen sind. Entscheidend dafür ist, dass alle Mandatsträger respektvoll, offen und lösungsorientiert miteinander umgehen.

Wir haben viele neue Gesichter in den Gremien für die nächsten 5 Jahre. Tatsächlich viel junge Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker. Das bedeutet für die "alten Hasen", Starthilfe geben, Informationen weitergeben, aber - auch mal auf die neuen Ideen und Ansichten hören.

Wir alle wollen gemeinsam Verantwortung übernehmen und die weitere positive Entwicklung unserer Gemeinde - unseres Abtsteinach - aktiv weiterführen.

Ich erwarte von jedem, dass er allen anderen Ratsmitgliedern wie bisher den nötigen Respekt entgegenbringt, den er selbst hofft zu erwarten.

Damit möchte ich gerne in der heutigen Tagesordnung mit Punkt 5 fortfahren.

Karin Oberle gibt bekannt, dass für die Wahl der Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter des Vorsitzes der Gemeindevertretung ein gemeinsamer Vorschlag aller Fraktionen vorliegt.

Vorgeschlagen wird

1. Stellvertreterin Meike Brabez (CDU)

2. Stellvertreterin Vanessa Schork (FWV)

3. Stellvertreter Özcan Sahin (SPD)

Auf Nachfrage von Karin Oberle werden keine weiteren Vorschläge vorgebracht.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung stimmt dem gemeinsamen Wahlvorschlag für die Wahl der Stellvertreterinnen und Stellvertreter der Vorsitzenden der Gemeindevertretung zu und nimmt diesen einstimmig an.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 6: Wahl der Schriftführerin bzw. des Schriftführers und der Stellvertreterinnen und Stellvertreter

(Drucksache Nr. 22 - 2026)

Es liegt eine Wahlvorschlagsliste mit Bediensteten der Verwaltung für die Wahl

der/des Schriftführers/in sowie der Stellvertreter/innen vor.

Schriftführer: Stefan Pape

Stellvertreterinnen und Stellvertreter: Nils Helfrich, Daniela Marsch, Sabine Bachmann, Alexandra Niemeyer

Auf Nachfrage von Karin Oberle werden keine weiteren Vorschläge vorgebracht.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung nimmt die Wahlvorschlagsliste für die Wahl der Schriftführerin bzw. des Schriftführers und der Stellvertreterinnen und Stellvertreter einstimmig an.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 7: Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl der Gemeindevertretung und über evtl. vorliegende Einsprüche nach § 26 KWG (Drucksache Nr. 23 - 2026)

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung vom 20.03.2026 das Ergebnis der Gemeindewahl festgestellt und sodann im Hardbergbote vom 02.04.2026 öffentlich bekannt gemacht.

Einsprüche gegen das Wahlergebnis waren nicht zu verzeichnen. Ebenso kam es zu keinen Unregelmäßigkeiten oder besonderen Vorkommnissen bei der Vorbereitung, Durchführung und Ergebnisermittlung. Insofern wird der Gemeindevertretung empfohlen, die Wahl für gültig zu erklären.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung erklärt die Wahl der Gemeindevertretung vom 15.03.2026 für gültig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 8: Beschluss über die Bildung der Ausschüsse im Benennungsverfahren

oder Wahl der Ausschussmitglieder (Drucksache Nr. 24 - 2026)

Gemäß § 2 der Hauptsatzung sind zur Vorbereitung der Beschlüsse der Gemeindevertretung folgende Ausschüsse zu bilden:

1. Haupt- und Finanzausschuss

2. Bau- und Umweltausschuss

Die Ausschüsse haben nach der Hauptsatzung höchstens 6 Mitglieder. Die Gemeindevertretung

kann die Ausschussmitglieder entweder im Benennungsverfahren bestimmen oder wählen.

Der Besetzung der Ausschüsse im Benennungsverfahren geht ein Beschluss der Gemeindevertretung voraus. Der jeweilige Ausschuss soll sich nach dem Stärkeverhältnis der Fraktionen zusammensetzen. Die Fraktionen teilen dann lediglich in schriftlicher Form dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung die Ausschussmitglieder mit.

Beschluss:

Die Gemeindevertretung beschließt einstimmig, die Ausschüsse im Benennungsverfahren zu besetzen.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 9: Neuwahl einer Vertreterin bzw. eines Vertreters und der Stellvertreterin bzw. des Stellvertreters für den Sparkassenzweckverband (Drucksache Nr. 25 - 2026)

Es werden Herr Alois Berbner als Vertreter und Frau Meike Brabez als dessen Stellvertreterin vor geschlagen. Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht. Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Alois Berbner als Vertreter bzw. Meike Brabez als dessen Stellvertreterin für den Sparkassenzweckverband erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 10: Benennung von Vertretern in die Gesellschafterversammlung der Überwaldbahn gGmbH

(Drucksache Nr. 26 - 2026)

Es werden Frau Nina Felber und Herr Özcan Sahin als Vertreter in der Gesellschafterversammlung der Überwaldbahn vorgeschlagen. Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht. Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Nina Felber und Özcan Sahin als Vertreter in der Gesellschafterversammlung der Überwaldbahn erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 11: Neuwahl einer Vertreterin bzw. eines Vertreters und der Stellvertreterin bzw. des Stellvertreters für die Verbandsversammlung der ekom21-Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen (Drucksache Nr. 27 - 2026)

Es werden Herr Sven Bassauer als Vertreter und Herr Stefan Pape als dessen Stellvertreter vorgeschlagen.

Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht. Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Sven Bassauer als Vertreter bzw. Stefan Pape als dessen Stellvertreter in die Verbandsversammlung der ekom21-Kommunales Gebietsrechenzentrum erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 12: Neuwahl von Vertreterinnen und Vertretern für die Gesellschafterversammlung der Zukunftsoffensive Überwald (Drucksache Nr. 28 - 2026)

Es werden Frau Brigitte Wetzel und Vanessa Schork als Vertreterinnen vorgeschlagen. Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht. Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Brigitte Wetzel und Vanessa Schork als Vertreterinnen in der Gesellschafterversammlung der Zukunftsoffensive Überwald erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 13: Neuwahl eines Mitglieds für den Beirat der Wirtschaftsförderung (Drucksache Nr. 29 - 2026)

Es wird Herr Christian Jöst als Mitglied vorgeschlagen. Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht.

Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Christian Jöst als Mitglied für den Beirat der Wirtschaftsförderung erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 14: Neuwahl einer Vertreterin bzw. eines Vertreters und einer Stellvertreterin bzw. eines Stellvertreters für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Holzvermarktung

(Drucksache Nr. 30 - 2026)

Es werden Herr Özcan Sahin als Vertreter und Frau Meike Brabez als dessen Stellvertreterin vorgeschlagen. Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht. Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Özcan Sahin als Vertreter bzw. Meike Brabez als dessen Stellvertreterin in die Verbandsversammlung des Zweckverbands Holzvermarktung erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 15: Neuwahl einer Vertreterin bzw. eines Vertreters und einer Stellvertreterin bzw. eines Stellvertreters für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (Drucksache Nr. 31 - 2026)

Sven Bassauer schlägt sich selbst als Vertreter vor. Außerdem wird Vanessa Schork als dessen Stellvertreterin vorgeschlagen. Weitere Vorschläge werden nicht vorgebracht. Geheime Wahl ist nicht gewünscht, so dass offen gewählt wird.

Beschluss:

Die Wahl von Sven Bassauer als Vertreter bzw. Vanessa Schork als dessen Stellvertreterin in die Verbandsversammlung des Zweckverbands Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße erfolgt einstimmig.

Beratungsergebnis:

Einstimmig, 0 Enthaltung(en)

Punkt 16: Wahl, Verpflichtung, Ernennung und Vereidigung der ehrenamtlichen Beigeordneten des Gemeindevorstands (Drucksache Nr. 32 - 2026)

Die Vorsitzende gibt bekannt, dass es einen gemeinsamen Wahlvorschlag aller drei Fraktionen für die Wahl der Beigeordneten gibt. Der gemeinsame Wahlvorschlag setzt sich wie folgt zusammen:

Klaus Schmitt CDU (1. Beigeordneter)

Markus Kohl CDU

Mardjan Muglin CDU

Thomas Rech Freie Wähler

Martina Heller Freie Wähler

Tina Hintenlang Freie Wähler

Christiane Jung SPD

Ersatzpersonen:

CDU: Stefanie Lammer-Reuther, Katja Böhm, Manuel Sticht

Freie Wähler: Andrea Kumpf-Blänsdorf, Thorsten Schmitt, Janina Hense

SPD: Sonja Schmid, Helmut Rutz

Beschluss:

Die Gemeindevertretung nimmt den gemeinsamen Wahlvorschlag für die Wahl der Beigeordneten des Gemeindevorstands an.

Beratungsergebnis:

10 Ja-Stimme(n), 0 Gegenstimme(n), 1 Stimmenthaltung(en)

Die gewählten Beigeordneten Markus Kohl und Thomas Rech erklären schriftlich ihren Verzicht auf ihr Mandat in der Gemeindevertretung.

Der Bürgermeister überreicht die Ernennungsurkunden und beglückwünscht die Beigeordneten zu ihrer Wahl. Die Vorsitzende beglückwünscht die Beigeordneten ebenfalls zu ihrer Wahl und verpflichtet sie zur gewissenhaften Erfüllung ihrer Aufgaben. Zudem leisten die Beigeordneten ihren Diensteid vor der Vorsitzenden ab.

Der Gemeindewahlleiter Stefan Pape gibt sodann das Nachrücken von Katharina Jöst und Birgit Helfrich in die Gemeindevertretung bekannt. Da Frau Jöst anwesend ist und ihr Mandat nicht ab lehnt, nimmt sie unmittelbar am Sitzungstisch Platz.

Punkt 17: Mitteilungen des Gemeindevorstandes und Anfragen

Bürgermeister Sven Bassauer gibt die folgenden Mitteilungen bekannt:

Niederschlagsproblematik Ringstraße

Die Baumaßnahme in der Ringstraße zur Behebung der Entwässerungsproblematik wurde im März 2026 erfolgreich abgeschlossen. Die Abnahme der Bauleistungen erfolgte am 09.03.2026.

Die durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Entwässerungssituation wurden seitens der Verwaltung am 17.03.2026 im Bau- und Umweltausschuss vorgestellt.

Inzwischen liegt der Verwaltung die Schlussrechnung des bauausführenden Unternehmens vor.

Die geprüfte Schlussrechnung beläuft sich auf 35.595,67 Euro brutto und liegt damit unterhalb der beauftragten Bausumme in Höhe von 35.730,89 Euro brutto.

Straßensanierung Hohbergstraße

In der Gemeindevertretersitzung am 26. März 2026 wurde das Gremium darüber informiert, dass sich bei der Herstellung von Probefeldern herausgestellt hat, dass die ursprünglich lediglich zur Deckensanierung vorgesehenen Teilabschnitte nun einen vollständigen Ausbau erfordern. Grund

hierfür ist das Fehlen eines tragfähigen Untergrunds; zudem betrug die vorhandene Asphaltdicke in einigen Bereichen lediglich etwa vier Zentimeter.

Die Bauarbeiten haben planmäßig am Montag, den 30. März 2026, begonnen und schreiten zügig voran. Inzwischen konnte der Asphalt bis zur Hausnummer 20 vollständig entfernt werden. Die ausführende Baufirma zeigt sich zuversichtlich, dass in Kalenderwoche 18 (27. April bis 30. April 2026) sowohl die Asphalttragschicht als auch die Deckschicht eingebaut werden können. Im Anschluss daran soll der Verkehr im betroffenen Bauabschnitt wieder freigegeben werden.

Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts folgen die weiteren Arbeiten im Bereich der Hohbergstraße 22 auf einer Länge von etwa 80 Metern. Auch dort ist neben der Erneuerung der Asphaltschicht die Herstellung eines neuen Gehwegs auf der Südseite vorgesehen.

Aufgrund der erforderlichen Anpassung der Bauausführung werden die Kosten die ursprünglich vereinbarte Auftragssumme überschreiten. Dies resultiert insbesondere aus dem zusätzlichen Aus bau von Rundborden und Rinnensteinen, der ergänzenden Auskofferung einschließlich der Entsorgung des Bodens sowie dem zusätzlichen Einbau einer Schottertragschicht und neuer Asphalttrag- und Asphaltdeckschichten.

Im Haushalt der Gemeinde wurden im Jahr 2025 für die Sanierung der Hohbergstraße Mittel in Höhe von 375.000 € veranschlagt und als Restmittel in das Jahr 2026 übertragen. Die Kostensteigerungen infolge der Anpassung der Bauausführung sowie die anfallenden Ingenieurleistungen können nach aktuellen Kostenschätzungen durch die bereitgestellten Mittel abgedeckt werden.

Anfragen

Anfragen aus dem Gremium werden nicht gestellt.

Die Sitzung wird um 20:27 Uhr durch die Vorsitzende geschlossen.

Das vollständige Protokoll finden Sie im Gremienportal auf der Homepage der Gemeinde Abtsteinach. (www.abtsteinach.de)