Es wird nicht besser. Der Deutscher Wetterdienst - Waldbrand-Gefahrenindex vermeldet fast überall in Franken die Gefahrenstufe vier für Waldbrände. Das bedeutet „hohe Gefahr“! Stellenweise wird sogar schon die höchste Stufe fünf mit „sehr hoher Gefahr“ ausgerufen. Da sind Grillfeuer oder das Rauchen im Wald kein Kavaliersdelikt mehr. Dem Wetter entspricht der Waldduerremonitor | Bodenfeuchte in Bayerns Wälder, welcher für das Revier Weingartsteig mit seiner sandigen Geologie bereits im Mai trockene bis sehr trockene Böden ausweist.
Das einzig Gute daran ist, dass die Fuhren im Wald jetzt fest und ohne Schäden gut befahrbar sind. So gehen die Arbeiten in der Holzernte wie geplant zügig voran und auch die Abfuhr der Stämme bereitet wenig Probleme. Allerdings ist für alle Fahrberechtigte langsames Fahren auf den Forststraßen angesagt. Schon die erlaubten 30 km/h im Wald sind bei dieser Witterung oft zu viel. Die Fahrzeuge ziehen gigantische Staubwolken nach sich, über welche sich dann die Spaziergänger zu Recht beschweren. Es ist wie überall: Gegenseitige Rücksichtnahme führt weiter. Eine wichtige Arbeit für die Mitarbeiter der Försterei ist jetzt im Sommer auch das Ausgrasen der Kulturen. Frisch gepflanzte Bäumchen werden vorsichtig von Gras und Brombeeren befreit, um danach besser wachsen zu können. Anschließend ist dann aber immer das Zecken suchen angesagt. Denn diese lästigen Insekten haben jetzt Hochsaison. Dasselbe gilt natürlich auch für die Waldbesucher: Nach jedem Spaziergang sollte unbedingt eine akribische Kontrolle durchgeführt werden. Aber lassen Sie sich davon die Erholung in Ihrem Stadtwald nicht verleiden. Ein Tag im Wald ist immer ein Erlebnis!
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