Dr. Ewald Maier (2.v.l.) und Reinhold Otzelberger (2.v.r.) wurden von Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein (rechts) und dem Geschäftsführer der GWS, Alexander Dworschak (links), aus dem Aufsichtsrat der GWS verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde Lisa Hoffmann, die zum Fototermin nicht anwesend war.
GWS ehrt Dr. Ewald Maier, Reinhold Otzelberger und Lisa Hoffmann
Sie haben über viele Jahre hinweg Verantwortung getragen und die Arbeit der GWS entscheidend geprägt: In der vergangenen Woche wurden Dr. Ewald Maier, Reinhold Otzelberger und Lisa Hoffmann aus dem Aufsichtsrat der GWS verabschiedet.
„Die GWS“, so Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein in seiner Laudatio, „steht seit jeher für Verlässlichkeit, für Nachhaltigkeit für Gemeinschaft. Dass wir diesem Anspruch gerecht werden konnten, verdanken wir Menschen wie Ihnen. Als vieles noch Vision war, als Strukturen erst geschaffen, Vertrauen erst aufgebaut und Hürden erst überwunden werden mussten, haben Sie Verantwortung übernommen.“
Seit dem 1. März 2002 war Dr. Ewald Maier stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. „Als Bankvertreter“, so der Oberbürgermeister, „haben Sie unter Beweis gestellt, dass wirtschaftliche Vernunft und sozialer Auftrag keine Gegensätze sein müssen.“ Gerade bei herausfordernden Fragen, wie etwa der Eigenkapitalzuführung zur Realisierung des Wohnungsbaus in der Konrad-Roth-Straße habe Dr. Maier den sozialen Auftrag der GWS ausdrücklich unterstützt und so wichtige Weichen gestellt. „Ihr Engagement für Familien, besonders in der Frage einer verlässlichen und bezahlbaren Wohnraumversorgung, war stets spürbar.“
Als Gründungsmitglied und „Mann der ersten Stunde“ wurde Reinhold Otzelberger verabschiedet. „Sie haben in den vergangenen 40 Jahren die Geschichte der GWS nicht nur begleitet, sondern aktiv mitgeschrieben“, so der OB. „Ihr Wirken wird sichtbar bleiben: in Häusern, die Schutz bieten; in Nachbarschaften, die gewachsen sind, in Strukturen, die Stabilität geben. Vor allem aber bleibt Ihr Geist: das Bewusstsein, dass Gemeinnützigkeit kein Geschäftsmodell, sondern eine Haltung ist.“
„Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf, es ist Heimat, Sicherheit und Würde – daran haben Sie uns immer erinnert“, charakterisierte Dr. Kirschstein die scheidende Lisa Hoffmann, die seit 2008 dem Aufsichtsrat der GWS angehört. „Sie sind ein Sprachrohr für Mitmenschen, die allzu oft übersehen werden, Sie zeigen Herz für Seniorinnen und Senioren. Ihr soziales Engagement reicht weit über dieses Gremium hinaus.“