Trotz der besseren technischen Ausstattung hat Chefarzt Murad angekündigt, den gewohnt ganzheitlichen Blick auf den Patienten beizubehalten.
Nach dem erfolgreichen Umzug von Ebermannstadt hat die Kardiologie im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim die Arbeit aufgenommen. „Der Umzug von Ebermannstadt nach Forchheim ist für mich richtig und wichtig, weil er die Chance bietet, insbesondere schwer kranke Patientinnen und Patienten noch besser versorgen zu können“, sagt Chefarzt Dr. Samir Murad, Leiter der erweiterten Kardiologie, „Mit der Investition in eine neue High-End-Herzkathederanlage können wir unser Know-How jetzt noch besser zum Wohl der Patientinnen und Patienten zum Einsatz bringen.“ Murad, der mit rund zehn Ärzt*innen sowie zahlreiche medizinischen Fachangestellten und Pflegekräften nach Forchheim umzog, erläutert, dass das Klinikum allein in die moderne Medizintechnik in der neuen Kardiologie rund zwei Millionen Euro investiert habe: „Wir haben hier modernste Anlagen von Siemens Healthineers und ganz viel Platz, um neben Kathederuntersuchungen beispielsweise Schrittmacher oder Defibrillatoren einzusetzen.“ Besonders lobt er die kurzen Wege: „Die räumliche Nähe zu anderen Abteilungen wie Intensivstation und Notaufnahme macht die interdisziplinäre Arbeit für eine bestmögliche Versorgung durch den gemeinsamen Standort hier in Forchheim noch einfacher.“
Beim gemeinsamen Rundgang mit Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Landrat Dr. Hermann Ulm, dem Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Jürgen Gschossmann und der Pflegedienstleitung Sabine Jacob betont Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers: „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht. Schrittweise wird in diesem Jahr auch noch die ausgebaute Intensivstation und die runderneuerte Notaufnahme im Rahmen der Erweiterung des Klinikums seiner Bestimmung übergeben werden.“
Neben den großzügigen Räumlichkeiten haben Oberbürgermeister und Landrat insbesondere die umfangreichere technische Ausstattung für komplexe Untersuchungen gelobt.
Mit dem Startschuss für die neue Kardiologie erfolgt parallel die Gründung eines neuen Zentrums für Innere Medizin (ZIM) im Klinikum am Standort in Forchheim. Das „ZIM“ setzt sich zusammen aus der bestehenden Klinik für Innere Medizin unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Gschossmann und der kardiologischen Abteilung.