Es ist endlich Frühling und Ostern steht vor der Tür. Die Kinder haben Ferien und die Erwachsenen zumindest ein sehr langes Wochenende in Aussicht. Was liegt da näher, als ausgedehnte Ausflüge in die Natur, in die grüne Lunge Forchheims, den Stadtwald. Bei den aktuellen Spritpreisen erst recht zu Fuß. Die Försterei hat alle Schneebruchschäden beseitigt und die meisten Wege frisch abziehen lassen. Da gibt es keine Ausreden mehr zuhause zu bleiben. Mit etwas Glück sind jetzt im Wald die sonst sehr heimlichen Hasen zu beobachten. Die haben zurzeit ihre erste von drei bis vier jährlichen Vermehrungsphasen. Deswegen sind sie jetzt auch am Tag sehr aktiv, um ihrer Verantwortung als Osterhasen gerecht zu werden.
Die Frühjahrspflanzungen im Stadtwald sind bereits getätigt und abgeschlossen. Der Löwenanteil der Kulturen folgt allerdings erst im Hebst. Damit ist die Gefahr geringer, dass die frischen Pflänzchen in eine Trockenphase geraten. Auch so gibt es für den Stadtförster Max Schneider und seine Mannschaft jetzt genug zu tun. Die Pflege der Kulturen und Jungwüchse steht an. Das bedeutet, die schönsten Exemplare müssen gefördert, von Bedrängern befreit und vor den Brombeeren gerettet werden. Kulturzäune müssen ständig kontrolliert und repariert werden, denn noch immer ist die Gefahr durch Wildverbiss zu hoch. Obwohl es dank engagierter Jagd langsam besser wird. Für die Holzernte sind wieder Unternehmen mit Maschinen im Einsatz. Das sichert einen raschen Arbeitsfortschritt, entlastet die Forstwirt*innen und minimiert die Unfallgefahr. Jetzt braucht es noch ein wenig Glück, dass der Borkenkäfer der jetzt in den Startlöchern liegt, heuer keine Massenvermehrungen macht. Und dass uns Petrus auch im Sommer ausreichend Niederschläge schickt. Dann geht es dem Wald gut, bleiben die Holzpreise stabil und der Waldumbau kann planmäßig fortschreiten. Ihre Stadtförsterei tut alles, um zu einem Gelingen beizutragen.
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