Anlässlich des Geburtstags des am 15. März 1870 geborenen Malers Georg Mayer-Franken hat die Stadt Forchheim Stipendien aus der Professor-Georg-Mayer-Franken-Lebert-Stipendienstiftung vergeben. Acht Studierende dürfen sich über eine Finanzspritze über jeweils 400 Euro freuen.
In einer Feierstunde im historischen Gewölbekeller der Forchheimer Kaiserpfalz überreichte Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein die Urkunden an
Jakob Karl,
Studienzweig Business Administration
Zenta Kaiser,
Studienzweig Lebensmittelchemie
Stefan Fritscher,
Studienzweig Soziologie Theater- und Medienwissenschaften
Carolin Stirnweiß,
Studienzweig Lehramt Mittelschule
Felia Wagner,
Studienzweig Wirtschaftswissenschaften
Glenn Held,
Studienzweig Physik
Madeleine Rammler,
Studienzweig Psychologie
Hong Anh Rose Feustel,
Studienzweig Wirtschaftspsychologie
Museumsleiterin Susanne Fischer erinnerte an das Leben und Werk Mayer-Frankens, der, in kleinbürgerlichen Verhältnissen geboren, als junger Mann Forchheim einst gen München verlassen hatte, um dort an der Kunstgewerbeschule zu lernen. Seine Werke hängen unter anderem auch in der Staatsgalerie in München.
Im Stadtmuseum des Pfalzmuseums ist Mayer-Franken eine eigene Abteilung gewidmet. Das Vermächtnis von Mayer-Franken und seiner Ehefrau Ernestine Lebert ging an die Stadt Forchheim, die im Jahr 1958 die Professor-Georg-Mayer-Franken-Lebert-Stipendienstiftung einrichtete.
Gewährt wird das Stipendium an Studierende einer Universität oder einer Fachhochschule. Die Antragstellenden selbst oder deren Eltern sollten in Forchheim drei Jahre vor Beginn des Studiums ihren ununterbrochenen Hauptwohnsitz haben und diesen Wohnsitz während des Studiums beibehalten. Die Bewilligung des Stipendiums erfolgt an bedürftige Studierende. Über die Anzahl und die Höhe der Stipendien entscheidet der Stiftungsausschuss des Stadtrats.
Gesuche um Gewährung eines Stipendiums für das Jahr 2027 können im Herbst 2026 bei der Stadt Forchheim eingereicht werden. Die erforderlichen Antragsformulare sind ab Herbst 2026 online unter www.forchheim.de als Download abrufbar.