Ehrenmitglied Stabsfeldwebel d.R. Gerhard Lindthaler (links) und Hauptgefreiter d.R. Alfons Hupfer (rechts) gratulierten im Namen der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Freihung dem Geburtstagsjubilar Johann Schmidschneider zum 70. Geburtstag.
Seinen 70. Geburtstag feierte Johann Schmidschneider, geboren am vormaligen Kirchenfesttag „Mariä Lichtmess“, bei bester Gesundheit und Wohlergehen im Kreise seiner Familie, nahen Verwandten, Freunden und Vereinsvertretern im Sportheim des FC Freihung.
Im Namen der Soldaten- und Reservistenkameradschaft der Marktgemeinde Freihung e.V. gratulierten Ehrenmitglied, Stabsfeldwebel der Reserve (d.R.) Gerhard Lindthaler, und Hauptgefreiter d.R. Alfons Hupfer dem Geburtstagsjubilar zu dessen Jubeltag. Als kleines Präsent überreichte die Kameradschaft das Reservistenbrett mit Vereinswappen, den Vereinscoin und einen guten „Tropfen“ Wein sowie eine Glückwunschkarte vom verhinderten 1. Vorsitzenden Norbert Bücherl.
Der gebürtige Tanzflecker Johann Schmidschneider trat nach Abschluss seines Wehrdienstes 1977 auf Drängen des damaligen Vorsitzenden Franz Pscherer in den vormals bestehenden Heimkehrer-, Krieger- und Soldatenbund Freihung ein. Demnach hält der Jubilar seit annähernd 50 Jahre der Kameradschaft, auch nach dessen Reformierung 1998 zur Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) der Marktgemeinde Freihung der Kameradschaft, die Treue und bekleidet seitdem das Amt des Kassenrevisors gewissenhaft.
Wehrdienstzeit in der Bundeswehr
In die Bundeswehr trat Johann Schmidschneider am 1. Juli 1975 als Rekrut ein und absolvierte die allgemeine Grundausbildung zum Grenadier in Immendingen bei Freiburg. Danach wurde er zu seinen Stammtruppenteil nach München in die damalige Kronprinz-Rupprecht-Kaserne in die 4. Kompanie Panzergrenadierbataillon 243 versetzt und zum Richtschützen auf dem Schützenpanzer „Marder“ ausgebildet. Ab dem 1. Dezember 1975 wurde er für sechs Monate zum Skispähzug der Gebirgsjägerbrigade 24 nach Mittenwald kommandiert und erreichte dabei mit seiner Mannschaft den 1. Platz bei der Brigademeisterschaft und den 3. Platz bei den Divisionsmeisterschaften. Im II. Quartal 1976 absolvierte Schmidschneider mit Erfolg den Unteroffizierslehrgang zum Panzergrenadierunteroffizier in Mitterhardshausen/ Niederbayern und wurde anschließend zum Unteroffizier befördert. Als Höhepunkt in seiner 15-monatigen Wehrdienstzeit bezeichnete er das Gefechtsschießen mit dem Schützenpanzer „Marder“ im August 1976 auf den Truppenübungsplatz Putlos direkt an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. Diesem Schießtraining folgte ein größeres, mehrtägiges NATO-Manöver auf dem Truppenübungsplatz Munster in der Lüneburger Heide.
Danach absolvierte er noch zwei mehrwöchige Wehrübungen beim Heimatschutzregiment „Franken“ und wurde letztendlich 1978 zum Stabsunteroffizier befördert.
Neben seiner Mitgliedschaft bei den Reservisten ist Johann Schmidschneider zuverlässiger Schriftführer bei der Jagdgenossenschaft Freihung, bei der Freiwilligen Feuerwehr Freihung und aktiver Schütze beim Schützenverein „Gemütlichkeit“ Tanzfleck. (Text/ Bild: SRK Freihung)