Titel Logo
Markt Freihung Mitteilungsblatt
Ausgabe 5/2026
Kirchliche Nachrichten - Am Anfang
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Marienverehrer feiern ihr Hochfest

Pfarrer Benny Joseph, links daneben Georg Fritsche, Jürgen Pröm, Lektorin Birgit Koppmann und der Jubilar Helmut Klier, umrahmt vom Freihunger Kirchenchor

Am Palmsonntag feierte traditionell die Marianische-Männer-Congregation ihr alljährliches Hochfest in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung. Zwei Neuaufnahmen und die Ehrung von zwei langjährigen Mitgliedern konnten in diesem Jahr begangen werden.

In großer Besetzung eröffnete der Freihunger Kirchenchor in wunderbarer Weise, unter der Leitung von Frau Christine Meier die Andacht der Sodalen mit dem Kirchenlied „Maria, dich lieben“. Musikalisch begleitet wurde die Andacht wieder vom Organisten Armin Spies.

Pfarrer Benny Joseph freute sich in seiner Begrüßung, dass wir auch heuer wieder das Hochfest der Marianischen-Männer-Congregation in der Pfarrkirche begehen. Georg Fritsche betonte in seiner Einführung, dass wir heute zusammengekommen sind, um Maria als Königin des Friedens zu ehren und sie um Hilfe zu bitten in einer Zeit, in der Friede überall bedroht ist. Maria war es ja, die uns den König des Friedens vor über 2000 Jahren geboren hat. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem auch, unter schwierigsten Umständen und großen Herausforderungen, ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben. Lektorin Birgit Koppmann griff nach den Fürbitten das Thema „Frieden“ in einem wunderbaren Gleichnis auf. Darin forderte ein König die Künstler seines Reiches auf, sie sollten ein Bild über den Frieden malen und lobte für den Gewinner dazu eine hohe Belohnung aus. Viele Bilder zeigten ein schönes und landschaftliches Idyll. Jedoch entschied sich der König bei der Prämierung für ein ganz anders Bildnis. Es zeigte eine unwirtliche Gegend mit grauen, düsterem Himmel und dunklen Regenwolken hinter zerklüfteten Bergen. Regenprasseln, Blitz und Donner schufen zusätzlich eine „trübe und trostlose Stimmung“. Dem nicht genug, stürzte ein tosender Wasserfall in die tiefe, der Bäume, Geröll und kleine Tiere mit sich riss. Keiner, der dieses Bild sah, verstand wieso es hier um Frieden gehen sollte. Doch der König erkannte in dem Bild, dass hinter einem Wasserfall ein winziger Busch wuchs. In diesem hatte ein Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem unwirtlichen Ort saß der Muttervogel aus seinem Nest - in perfektem Frieden! Der König handelte Recht, denn auch wir Christen dürfen uns nicht von schönen Bildern in die Irre führen lassen. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung, auch unter schwierigen Umständen. Nur so gelingt es uns ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben.

 

Herzlich willkommen hieß Georg Fritsche die neuen Sodalen Jürgen und Jakob Pröm im Kreis der MMC. Beide wurden bereits in der Vorwoche in Amberg (Sankt Georg) durch Zentral-Präses Bischöflich Geistlichen Rat Markus Brunner und unserem Präfekten Michael Koller formell in die Congregation aufgenommen. Besonders herzlich bedankte sich Fritsche bei den Jubilaren für die Treue und Liebe zur Gottesmutter. Helmut Klier gratulierte er für 60 Jahre Mitgliedschaft. Bereits 70 Jahre ist Josef Krämer Mitglied. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich Teilnehmen. Dies wird Fritsche in den nächsten Tagen bei einem Besuch persönlich nachholen. Nach der Weiheerneuerung der Sodalen bedankte sich Georg Fritsche noch einmal bei allen die mitgefeiert haben, insbesondere für die musikalische Umrahmung und bei Pfarrer Benny Joseph, dass er die schöne Tradition der Fatima - Gottesdienste an jedem 13. eines Monats fortführt. Mit dem Lied „Segne du Maria“ endete die feierliche Andacht der MMC.

Text: Hans Apfelbacher

Bild: Hans Apfelbacher