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Markt Freihung Mitteilungsblatt
Ausgabe 5/2026
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Bürgermeister Uwe önig sowie zweiter Bürgermeister Klaus Siegert zeigten Verständnis für dessen Entscheidung und bedankten sich noch einmal für dessen Einsatz.

Nach über 25 Jahren engagierter Arbeit für den Volksbund mit den thematischen Schwerpunkten Erinnerungskultur und Friedensarbeit tritt Hartmut Schendzielorz als Beauftragter des Marktes Freihung und als Kreisvorsitzender Amberg-Sulzbach zum Ende der kommunalen Wahlperiode (30. April 26) zurück. Ein Jahr zuvor hatte er bereits seine Tätigkeiten als Vorsitzender und Projektleiter des Europäischen Jugendprojekts Oberpfalz beendet.

Bei einem Besuch im Rathaus Freihung übergab er ein diesbezügliches Schreiben an Ersten Bürgermeister Uwe König. Dabei betonte er, dass ihm dieser Schritt nicht leicht falle und die Arbeit für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für ihn stets eine große Herzensangelegenheit gewesen sei. Unter dem Leitgedanken „Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden“ habe er zahlreiche Projekte initiieren, durchführen und begleiten können.

Besonders wichtig war ihm dabei neben der Öffentlichkeitsarbeit und der Organisation von Gedenkveranstaltungen die Einbindung junger Menschen.

Schendzielorz hob dabei vor allem die Bedeutung der internationalen Partnerschaften mit Diemeringen in Frankreich, Stettin und Krakau in Polen und Plasy in Tschechien hervor, die den europäischen Gedanken förderten und vertieften. Er bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung durch die Bürgermeister Emil Köhler, Norbert Bücherl und Uwe König, sowie den Marktgemeinderat Freihung. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit habe maßgeblich mit dazu beigetragen, die gemeinsamen Ziele erfolgreich umzusetzen.

 

 

Seinen Rücktritt begründete Schendzielorz mit persönlichen Gründen und dem Wunsch, die Aufgabe in neue Hände zu übergeben, die mit neuer Energie die Arbeit fortführen könnten. Er sicherte zu, auch künftig unterstützend zur Verfügung zu stehen, sollte dies gewünscht sein.

Am Ende seines Rücktrittsschreibens übermittelte Schendzielorz noch – sozusagen als letzte „Amtshandlung“ – eine Empfehlung des Schützenchores Seugast. Der Chor, der regelmäßig an den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag teilnimmt, schlägt vor, künftig eine zentrale und repräsentative Feier zum Volkstrauertag – jährlich wechselnd – in den vier ehemaligen Gemeinden des Marktes Freihung abzuhalten.

Mit dieser Anregung bedankte sich Schendzielorz noch einmal für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und wünschte dem Markt Freihung weiterhin viel Erfolg bei der Friedensarbeit im Sinne der „Fünf Kreuze“.

Mit seinem Rücktritt hinterlasse Hartmut Schendzielorz ein beeindruckendes Vermächtnis und wird der Gemeinde Freihung sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als engagierter Unterstützer in Erinnerung bleiben.