Dieter, Jörg, Yasmin, Jürgen und Alexander holten sich die Meisterscahft
LG BOL: Gablingen - Horgau 4:1
Showdown in der dritten Gruppe der Bezirksoberliga. Sowohl Stadtbergen als auch Gablingen hatten vor der letzten Runde noch die Chance auf die Meisterschaft, Gablingen mit zwei Punkten Vorsprung in den Mannschaftspunkten. Siegt Stadtbergen in Tronetshofen bei einer gleichzeitigen Niederlage von Gablingen gegen Horgau, geht die Meisterschaft nach Stadtbergen, bei allen anderen Konstellationen bleibt Gablingen an der Spitze. Der Puls war beim letzten Kampf dementsprechend zu spüren.
Jürgen Weislein, mit Abstand der beste Schütze der Saison, kam nie so richtig in den Wettkampf, er musste seinen Punkt abgeben. Alexander Baur hatte mit 96:92 nach zehn Schuss schon einen satten Vorsprung, den Michaela Schmolke auch mit einer starken 97 in der dritten Serie nicht mehr aufholen konnte. Die Gegnerin von Dieter Probst legte ein unglaubliches Tempo vor und war nach ca. 15 Minuten mit dem Wettkampf und 380 Ringen durch. Dieter brachte das nicht aus der Fassung, er war bis zum Schluss sogar auf Kurs 390. Am Ende wurden es dann "nur" 388 Ringe, aber es reichte leicht für den nächsten Gablinger Punkt. Auch Yasmin Reiner hatte ihren Kampf von Anfang an im Griff. Die 388 Ringe hätten noch höher ausfallen können. In der letzten Serie war aber schon klar, dass der Punkt nach Gablingen geht, Yasmin wollte nur noch fertig werden. Spannung pur wie immer bei Jörg Walter, hier war es spannend bis zum letzten Schuss.
Die Gablinger Mannschaft, die in der letzten Saison noch mit nur zwei gewonnenen Kämpfen um den Abstieg zitterte, hat somit die Meisterschaft und dies auch gebührend bis spät in die Nacht im Schützenheim gefeiert.
Ob es für den Aufstieg in die Schwabenliga reicht, ist noch nicht ganz sicher. Hier kommt es auf die Anzahl der Auf- und Absteiger aus den höheren Ligen an.
Die Ergebnisse: Jürgen Weislein - Isabelle Sigel 384:387, Alexander Baur - Michaela Schmolke 382:374, Dieter Probst - Anna Steinle 388:380, Yasmin Reiner - Marco Steinle 383:370, Jörg Walter - Patrick Steinle 374:373