Für die Damen I des FC Langweid standen Anfang und Mitte März zwei entscheidende Spieltage im Zeichen des Kampfes um den Klassenerhalt. Dabei ging es zunächst am 07.03.2026 in Fürstenfeldbruck gegen den Eichenauer SV, ehe am 21.03.2026 zum Abschluss der regulären Saison der Auswärtsspieltag beim TSV München-Ost folgte.
Der Spieltag in Fürstenfeldbruck war für die Tabelle von großer Bedeutung: Vor Beginn lag Langweid auf dem vorletzten Platz, Eichenau auf Rang neun und der TSV TB München III auf dem Relegationsplatz. Dass Eichenau sein erstes Spiel des Tages gegen TSV TB München III gewinnen konnte, spielte Langweid zunächst in die Karten und hielt die Chance auf den Relegationsplatz offen. Gegen den Eichenauer SV selbst entwickelte sich dann ein umkämpftes Spiel, das Langweid nach vielen starken Phasen mit 2:3 abgeben musste. Die Sätze endeten 25:18, 23:25, 25:14, 19:25 und 10:15. Vor allem in der Abwehr zeigte das Team vollen Einsatz, die Stimmung auf dem Feld war sehr gut und die Annahme weitgehend stabil. Das Spiel verlief ausgeglichen, auch wenn am Netz in den entscheidenden Momenten etwas mehr Aggressivität gefehlt hat. Immerhin reichte der eine Punkt, um TSV TB München III zunächst zu überholen und sich auf den Relegationsplatz zu schieben.
Damit hing nun alles am letzten Spieltag der regulären Saison am 21.03.2026 in München. Während Langweid selbst beim TSV München-Ost zu Gast war, verfolgte das Team auf der Anreise und während des eigenen ersten Spiels aufmerksam die Ergebnisse der direkten Konkurrenten. Zunächst sorgte der 3:0-Sieg des SV Esting gegen TSV TB München III für Erleichterung, später brachte auch der 3:1-Erfolg von TSV Burgberg gegen TB München III die Gewissheit: Langweid stand bereits vor dem eigenen Spiel sicher auf dem Relegationsplatz.
Mit dieser Nachricht im Rücken konnte die Mannschaft deutlich befreiter auftreten – trotz einiger personeller Sorgen. Mehrere Spielerinnen gingen angeschlagen ins Spiel, einige hatten krankheitsbedingt länger nicht trainieren können, und auch der Ausfall der verletzten Mannschaftsführerin war weiterhin zu spüren. Gleichzeitig bot die Partie die Möglichkeit für Spielerinnen mit bislang weniger Einsatzzeit, sich zu zeigen. Diese nutzten ihre Chance und empfahlen sich mit guten Leistungen auch für die Relegation.
Gegen den TSV München-Ost zeigte Langweid über weite Strecken eine ordentliche Leistung. Die Annahme war stabil, in der Defensive wurde viel gearbeitet und um jeden Ball gekämpft. Allerdings schlichen sich zu Beginn einige Eigen- und Aufschlagfehler ein, und im Angriff fehlte phasenweise die nötige Durchschlagskraft. München-Ost verteidigte stark und machte es Langweid schwer, eigene Punkte konsequent zu verwerten. Trotzdem blieb das Team über die gesamte Partie hinweg engagiert und erkämpfte sich verdient einen Satzgewinn. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage mit den Sätzen 22:25, 17:25, 26:24 und 16:25.
Trotz des verlorenen Spiels zog die Mannschaft ein positives Fazit: Die Leistung gegen einen starken Gegner war ein gutes Zeichen in Richtung Relegation. Diese findet am 18.04.2026 statt, voraussichtlich in Planegg, gegen den VSC Donauwörth und den TV Planegg-Krailling III. Bis dahin will das Team im Training noch einmal alles geben, um bestmöglich vorbereitet in die entscheidenden Spiele um den Verbleib in der Landesliga zu gehen.