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Der Gemeindeanzeiger - Gablingen Langweid
Ausgabe 18/2026
Gemeinde Langweid
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TTC Langweid

Platz 3 in der 2. Bundesliga

Unser 1. Damenteam wurde von den Vereinen der 2. Bundesliga vor der Saison berechtigt als Favorit gesehen und hatte sowohl die Titelverteidigung als auch den Aufstieg zum Ziel. Fraglich wurde das Erreichen des Ziels durch den Weggang von Spitzenspielerin Veronika Matiuninia zur Rückrunde zum amtierenden Deutschen Meister Weinheim. Das Ziel zu erreichen war aber aufgrund des Neuzugangs Aleksandra Bokova wieder möglich geworden und war auch nach der unnötigen Niederlage gegen Engelbostel immer noch möglich. Der Faden riss endgültig durch den Ausfall von Neuzugang Aleksandra Bokova in drei Spielen, bedauert Cennet Durgun. Der Traum vom vermeintlichen Saisonhöhepunkt mit dem die Meisterschaft entscheidenden Spiel in Fürstenfeldbruck war vom TTC Langweid längst ausgeräumt. Das Team unserer ehemaligen Spielerin Sandra Peter stand bereits vor dem Spiel gegen uns als Meister fest. Wir konnten nur noch gratulieren.

Die Saison endete mit einer 2:6 Niederlage gegen den Meister und Platz 3 im Endklassement. Nicht die Niederlage schmerzt Cennet Durgun und die Vereinsverantwortlichen, sondern das verpasste Saisonziel. Die Niederlage war zu erwarten, denn Langweid musste mit drei Ersatzspielerinnen antreten. Von den Stammspielerinnen war nur Aleksandra Bokova mit von der Partie. Da auch Melanie Merk wegen Erkrankung kurzfristig ausgefallen ist, musste Vita Venckute, die überwiegend im Regionalligateam spielt, auf Position zwei antreten. Auf drei und vier stellten sich Romy Steffen und Anna Kaps aus Team III (Verbandsoberliga) lobenswert. Die Zuschauer konnten trotz beachtlicher Spielstärke unserer Ersatzspielerinnen kein spannendes Spiel erleben. Das war den heimischen Fans auch egal, denn sie konnten ihren Meister feiern und haben Toppsport in der nächsten Saison im deutschen Oberhaus vor sich. Eindrucksvolle Spiele erlebten die Zuschauer aber dennoch. Dafür sorgte unsere Spitzenspielerin Aleksandra Bokova in den Spielen gegen die Toppspielerinnen der Gastgeber. Die Sechzehnjährige beeindruckte mit ihrer in diesem Alter schon möglichen Leistung bei den Siegen gegen Fürstenfeldbrucks Nummer 2, Iryna Motsyk (3:2), und besonders beim 3:1-Sieg gegen Chu Yi-Ching im Spiel eins gegen eins. Die Chinesin Chu Yi-Ching hatte in der ganzen Saison nur zwei Spiele verloren und bei Iryna Motsyk standen 20 Siege zu Buche. Die Vorstellung der jungen Spielerin lässt den Verein mit einem geringfügig ergänzten Team auf ein besseres Jahr hoffen.

Fazit des Vereinsvorsitzenden Alfons Biller: Bei uns wird beim dritten Platz in der 2. Bundesliga von einer Enttäuschung gesprochen. Das spricht für den Stellenwert des Vereins. In diesem Jahr ist die Enttäuschung berechtigt aufgrund der Personalprobleme und des verpassten Ziels. Abhaken und nach vorn blicken, darauf hinzuarbeiten, heißt es nun für uns. /jug