Vier Feuerwehrfrauen und dreizehn Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Langweid haben kürzlich erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ absolviert. In beiden Durchgängen überzeugten die Teilnehmenden mit nahezu fehlerfreien Leistungen. Die Schiedsrichter zeigten sich beeindruckt vom hohen Ausbildungsstand und der souveränen Ausführung der Aufgaben.
Als Prüfungsszenario diente ein simulierter Verkehrsunfall: Eine Puppe in einem Schrottfahrzeug stellte eine eingeklemmte Person dar, die es zu befreien und sicher an den Rettungsdienst zu übergeben galt. Mit dem Absitzen aus dem Einsatzfahrzeug startete die Zeitmessung. Nach dem Einsatzbefehl mussten die Teilnehmenden die Verkehrsabsicherung aufbauen, die Einsatzstelle ausleuchten, das Unfallfahrzeug unterbauen und den Brandschutz sicherstellen. Währenddessen kümmerte sich der Melder um die „verletzte“ Person. Parallel wurden Rettungsschere und Spreizer vorbereitet, deren abwechselndes Öffnen und Schließen den eigentlichen Rettungsvorgang simulierte. Für all diese Schritte standen lediglich 240 Sekunden zur Verfügung.
Zusätzlich gab es für alle Teilnehmenden Truppaufgaben zu bewältigen. Diese wurden ausgelost und umfassten unter anderem Themen wie die stabile Seitenlage, die Inbetriebnahme der Tauchpumpe, die Handhabung der Motorkettensäge oder den Einsatz des Hebekissens. Ab der fünften Stufe kam das Erkennen von Gefahrgutkennzeichen hinzu.
Kommandant Christian Steiner zeigte sich sehr zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf und bedankte sich bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und die intensive Vorbereitung. Gemeinsam mit den Schiedsrichtern überreichte er anschließend die Leistungsabzeichen:
Bronze: Manuel Heindorf, Sophie Kopold, Stefan Kopold, Kilian Weishaupt
Silber: Yasser Alsaleh, Sarah Angerer, Moritz Börgmann, Markus Eser, Niklas Gampf, Benjamin Kastl, Carina Kopold, Niklas Schaser, Paul Strempfl, Daniel Tröger
Gold: Rene Pewny
Gold-Blau: Dominik Greppmeier
Gold-Grün: Sabrina Nachlinger