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Der Gemeindeanzeiger - Gablingen Langweid
Ausgabe 31/2026
Gemeinde Langweid
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TTC Langweid

Aleksandra Bokova überzeugt bei der Jugend-Europameisterschaft im Einzel und Doppel

Aleksandra Bokova hat bei der Tischtennis-Jugend-Europameisterschaft im portugiesischen Gondomar ihr großes Talent eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Spitzenspielerin des Zweitligisten TTC Langweid gewann in der Altersklasse U19 sowohl im Einzel als auch im Doppel die Bronzemedaille. Im Mixed erreichte sie zudem das Viertelfinale.

Insgesamt waren drei Spielerinnen des TTC Langweid bei den kontinentalen Titelkämpfen vertreten. Neben der 17-jährigen Bokova gingen auch 0Neuzugang Lizaveta Tsimashkova, Neuzugang der „ersten des TTC Langweid sowie Vanda Vanisova aus der zweiten TTC-Mannschaft an den Start.

Für Bokova entwickelte sich der anschließende Einzelwettbewerb zu einem regelrechten EM-Marathon. Weil sie in den vergangenen Jahren kaum internationale Turniere bestreiten konnte, fehlten ihr entsprechende Ranglistenpunkte. Trotz ihrer sportlichen Klasse war sie deshalb nicht gesetzt und musste bereits durch die Qualifikation, was am Ende wertvolle „Körner“ kostete, was sich bei der Niederlage gegen Zlata Terekova im Halbfinale nachteilig ausgewirkt hat.

Die Qualifikation hatte Bokova ebenso souverän wie die ersten beiden Hauptrunden. Im Achtelfinale wartete beim 4:2 gegen die Engländerin Tianer Yu der erste echte Prüfstein, und der nächste war noch größer: Im Viertelfinale traf sie mit Bianca Mei Rosu aus Rumänien auf die an Position zwei gesetzte amtierende U21-Europameisterin. Bokova führte bereits mit 3:1 Sätzen, musste ihre Gegnerin jedoch noch einmal zum 3:3 ausgleichen lassen. Im Entscheidungssatz behielt die Langweiderin die Nerven und verwandelte ihren Matchball zum 12:10.

In den ersten beiden Sätzen des Halbfinales hielt die Langweider Nummer eins die Partie offen, unterlag aber jeweils knapp und teilweise nach deutlicher Führung mit 9:11 und 10:12. Danach machten sich beim 0:4 nicht nur die hohe Belastung, sondern auch ihre jugendliche Emotionalität bemerkbar. Am Tisch zeigt sich dann aber bisweilen allzu deutlich, dass sie eben doch erst 17 Jahre alt ist. Nach vergebenen Chancen haderte sie allzu sehr mit sich selbst und fand anschließend nicht mehr richtig ins Spiel zurück“, befand Langweids Geschäftsführerin Barbara Jungbauer.

Eine zweite Bronzemedaille gewann Bokova im Doppel. Erst im Halbfinale war da gegen die späteren Europameisterinnen Nina Guo Zheng und Leana Hochart aus Frankreich Endstation.

Trotz ihres Ausscheidens in der 1. Hauptrunde bestätigte Lizareta Tsimashkova dass sie für das Langweider Zweitligateam eine Verstärkung bedeutet. /jug