Die aktive Germaringer Familienforscher-Gruppe mit Gästen aus den Nachbarstammtischen
Am Samstag den 18. Juli feierte die Familienforschergruppe Ostallgäu + Germaringen ihrer Jubiläumsveranstaltung „30 Jahre Familienforschung im Ostallgäu“. Mehr als 50 Mitglieder, Freunde und Gäste füllten den kleinen Saal im Germaringer Hof. Die liebevoll vorbereitete Dekoration, Kaffee und Kuchen sowie der reibungslose Ablauf trugen zu einer und angenehmen Atmosphäre bei. Sieben Redebeiträge wurden mit großem Applaus aufgenommen. Die Worte unseres Bürgermeisters Helmut Bucher und die Grußworte der Kreisheimatpflegerin Rita Nett bestätigte, dass die Arbeit der Familienforschergruppe auch außerhalb des Forscherkreises, von der Gemeinde und den Bürgern wahrgenommen und geschätzt wird. Wir erreichten bei unserer Veranstaltung im Gespräch auch die Personen, die bisher noch keinen Kontakt zu unserer Gruppe hatten.
Der Stammtischgründer Rudi Stiening hatte vor drei Jahrzehnten mit einigen Gleichgesinnten die Idee sich regelmäßig zu Treffen. In seiner Ansprach berichtete ausführlich über besondere Entwicklungen und zu den Veranstaltungen der vergangenen Jahre. Er machte auch den Anfänger Mut mit den vorhandenen Dokumenten ihrer Familie zu beginnen einen Stammbaum anzulegen. Besonders erfreulich war, dass auch einige Gründungsmitglieder von 1996 anwesend waren und ihre Erfahrungen mit jüngeren Mitgliedern teilen konnten. Glückwünsche und Anerkennung sprach auch die Leiterin des Kemptener Stammtisch Sabine Scheller aus. Frau Scheller ist auch die Schriftführerin des Bayerischen Landesverbandes für Familienforschung in Augsburg. Anschließend sprach Frau Margit Ottner, Leiterin der Gruppe Unterallgäu die mit mehreren Kollegen angereist war über die Bedeutung der Stammtische und regte einen permanenten Besuch und Gegenbesuch unter uns Kollegen an. Die Mitglieder unserer Gruppe, Christine und Remigius Erhardt, ergänzten das Programm mit der Vorstellung der Künstlerin Frau Altheimer die im Ostallgäu lebte und arbeitete. Auch deren Vortrag wurde mit großem Interesse verfolgt.
Wir zeigten an Stammbaumausdrucke, Büchern, Ortschroniken und Schriftstücke einen Teil der Ergebnisse unserer Arbeiten, von der sicher sind mehr als 90 % im PC verblieben sind. Die Arbeiten, die Reden und die Gespräche vermittelten unseren Gästen einen anschaulichen Eindruck davon, wie vielfältig und lebendig Familienforschung im Ostallgäu seit 30 Jahren betrieben wird. Weniger gut beschreibbar ist es, wieviel Zeit, wieviel Gespräch wieviel Geduld und Reisen notwendig waren bei der Suche nach unseren Familienverbänden.
Manfred Heiß