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Ausgabe 26/2018
Gemeinde Kutzenhausen ---AB-Lgb-Solobalken
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Vereinsausflug

Der VSKV-Ausflug bescherte einen erlebnisreichen Tag.

Veteranen- und Soldatenkameradschafts-Verein Kutzenhausen lud ein.

Der Ausflug des Veteranen- und Soldatenkameradschafts-Verein Kutzenhausen hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Wieskirche und die Stadt Füssen nahe gebracht.

Schon nach einer kurzen Wegstrecke gab es für die Ausflugsgäste ein Frühstück zur Stärkung.

Pünktlich an der Wieskirche angekommen erläuterte ihr Seelsorger Kurat Gottfried Fellner die Einzigartigkeit der „Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies“. Bequem von der Bank aus konnten die Ausführungen zu den theologischen Glaubensaussagen und der künstlerischen Gestaltung verfolgt werden und machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis mit einer tieferen Sicht auf dieses UNESCO Weltkulturerbe. Den Beinamen „Rokokojuwel im Pfaffenwinkel“ erläuterte der Hausherr sehr lebendig und ergänzte sie mit persönlichen Anmerkungen und Bekenntnissen zum Tränenwunder des Gegeißelten, zu dem die Menschen von weither pilgerten. Nach düsteren Zeiten durch Krieg und Pest ließen die Prämonstratenser Chorherrn von Steingaden als Auftraggeber, mit Bildern das Heil und die Erlösung der Welt durch den Tod, die Auferstehung und die Wiederkunft Christi in einem lichtdurchfluteten Raum darstellen. Heute besuchen, die von Baumeister und Stuckateur Dominikus Zimmermann und seinem Bruder Johann Baptist als Maler der Deckenfresken, die 1745 bis 1754 erbaute Wieskirche, jährlich ca. 1 Million Menschen.

Das zweite Ziel, der von Werner Hörwig (2. Vorsitzender) vorbereiteten Fahrt und einem bestens organisierten Mittagessen, war die Stadt Füssen. Stadtführerinnen gingen mit zwei Gruppen durch die Altstadt, der von den Römern gegründeten Siedlung und erläuterten die Entwicklung und Bedeutung der Stadt. Beeindruckend war die große Kirche als Zeugnis der Christianisierung durch den heiligen Magnus. Das frühere Kloster ist heute Rathaus und Kulturstätte. Von der Herrschaftsgeschichte der Fürstbischöfe zeugt ihr südlichst gelegenes Schloss über der Stadt mit den drei Füßen im Wappen. Auch Handel und Handwerker, wie die Lautenmacher prägten den an der Römerstraße gelegenen Ort am Lech, der auch immer eine Garnisonstadt mit Kasernen blieb. Eine Einkehr im Restaurant „Lechblick“ rundete den erlebnisreichen Tag ab.

Text: Anne-Marie Wiedemann