Titel Logo
Grabenstätter Gemeindeanzeiger
Ausgabe 11/2026
Kirchliche Nachrichten
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Pfarrverband Hl. Franz von Assisi - Bergen, Erlstätt, Grabenstätt, Vachendorf - Maiandacht

Der Grabenstätter MaxChor unter der Leitung von Martin Lex steuerte zur feierlichen ersten Maiandacht in der Grabenstätter Pfarrkirche die klangvollen Lieder bei.

Klangvolle erste Maiandacht in der Grabenstätter Pfarrkirche – Verehrung von Maria, die ihr Leben vertrauensvoll in die Hände Gottes gelegt hat und als großes Vorbild dient

Feierlich musikalisch gestaltet wurde die erste Maiandacht in der Pfarrkirche St. Maximilian vom Grabenstätter MaxChor. Die Einbeziehung der Pfarrgemeinde gelang diesem gleich zu Beginn mit dem eröffnenden österlichen Marienlied „Lasst uns erfreuen herzlich sehr“. „Maria ist uns in einzigartiger Weise zum Vorbild geworden. Zurecht nennen wir sie „Mutter der Glaubenden“, denn sie hat uns vorgelebt, was es bedeutet, stets auf Gott zu vertrauen und offen zu sein für sein leises Wort, das wir in unserer lauten Welt nur allzu leicht überhören“, so Gemeindereferentin Barbara Burghartswieser in ihren einführenden Worten. Zu Maria, die in tiefem Gottvertrauen mitgewirkt hat an der Erlösung der Menschheit, betete man: „Du hast in der Auferstehung Jesu erfahren, dass Gottes Ja stärker ist als der Tod. Hilf uns zu erkennen, dass auch unser Leben vom Ja Gottes getragen ist“. Man höre im Alltag so viele Ratschläge, erfülle so viele Aufgaben und gebe auf so viele Anfragen Antwort, doch „wie oft am Tag horchen wir auf das, was Gott leise, ganz leise, aber mit ungeheurer Ausdauer uns sagen möchte?“, fragte Burghartswieser in der Predigt und fügte an: „Wer weiß, wie viele Aufgaben er für uns hätte?“. Erste Aufgabe sei es, und da könne man wieder von Maria lernen, „still zu werden vor Gott, sich immer wieder Zeit zu nehmen für eine Begegnung mit ihm, ihm eine Chance geben, damit er uns ansprechen kann. Und dann mutig ja sagen zu seinen Plänen“. Als Christ könne man darauf vertrauen, „dass Gottes Engel alle unsere Wege begleiten“. Der MaxChor bereicherte die Maiandacht auch noch mit dem eindringlichen Lied „Königin voll Herrlichkeit“ von Hans Berger aus Oberaudorf und dem wunderbaren „Ave Maria“ mit der Musik von Jaques Arcadelt nach einer Bearbeitung von Pierre-Louis Dietsch. Eingebunden in eine bittende Litanei ließ man zudem das stimmungsvolle rhythmische Marienlied „Maria, dir vertrauen wir all unsere Wege an“ von Kathi Stimmer-Salzeder erklingen. Chorleiter Martin Lex begleitete an der Zither. Zur eucharistischen Anbetung folgte traditionell das „Pange Lingua“ von Anton Lipp. Noch lange nachklingen wird auch das wunderschöne Schlusslied „Maria breit‘ den Mantel aus“ mit festlichem Chorcoda als Überchor zur Melodie.

 

 

Bericht vom örtlichen Presseberichterstatter Markus Müller