Absolut sehenswert waren die farbenprächtigen Bilder, die die heimischen Künstlerinnen Judith Steinbacher (Mitte) und Kornelia von Bomhard im Saal der Grabenstätter Schlossökonomie ausstellten.Während Steinbacher sie mit Ölfarben gemalt hat, setzte von Bomhard auf Acrylfarben beziehungsweise auf Acryl-Mischtechniken. Bei der gut besuchten Vernissage beglückwünschte Bürgermeister Gerhard Wirnshofer die beiden Damen zu ihrer vorzüglichen Ausstellung und wünschte ihnen möglichst viele interessierte Besucher.
Ganghofer Musikanten
Montag bis Freitag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag zusätzlich 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Die Museen sind zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information zu besichtigen
Die heimischen Künstlerinnen Judith Steinbacher und Kornelia von Bomhard stellten in der Grabenstätter Schlossökonomie aus – Gut besuchte Vernissage
Bis 24. Mai lief die sehenswerte Gemäldeausstellung „Lieblingsbilder entdecken – Originale in Öl und Acryl“ der heimischen Künstlerinnen Judith Steinbacher und Kornelia von Bomhard im Saal der Grabenstätter Schlossökonomie. Es war ein Muss für alle Freunde der farbenfrohen und ausdrucksstarken Malerei. Während von Bomhards Bilder in Acryl- beziehungsweise Acryl-Mischtechnik gemalt sind, hat Steinbacher ihre Werke mit Ölfarben geschaffen. Gemein sind ihnen die intensiven Farben und ungezwungenen Formen und Konturen, die den Betrachter ansprechen, nicht mehr loslassen und zum Nachdenken und Träumen anregen. Dass die beiden Künstlerinnen erstmals gemeinsam ausstellten, ist einem Zufall geschuldet, denn wären sie sich vor einiger Zeit nicht in der Traunsteiner Galerie Fuchsgrube über den Weg gelaufen und miteinander ins Gespräch gekommen, dann hätte es diese besondere Ausstellung gar nicht gegeben. „Aus dem Chaos das Schöne herausfiltern, feine Kompositionen herausarbeiten, sodass Formen und Farben ihre bestmögliche Wirkung erzielen“, beschrieb von Bomhard am Rande der gut besuchten Vernissage ihren abstrakten Malstil und ihre Leidenschaft, der sie seit fast vier Jahrzehnten nachgeht. Das facettenreiche Spiel mit den Farben hat es ihr einfach angetan und sie möchte damit in einer turbulenten Welt Freude und Zuversicht verbreiten. Auch in Grabenstätt gelang ihr dies mit ihren ausgestellten Kunstwerken, die so spannende Titel wie „Feuersturm“, „Gewitter“, „Tiefsee“, „Feuerwerk“, „Lichtblick“ und „Fernweh“ tragen. Die Neugierde des Betrachters wurde im Nu geweckt und dessen Kopfkino schaltete sich automatisch an. Die in Prien am Chiemsee geborene und am Starnberger See aufgewachsene Juristin und Künstlerin von Bomhard hat schon vielerorts Ateliers betrieben und ihre Vita ist gespickt mit vielen Ausstellungen in nah und fern. Steinbacher, die in Altenmarkt an der Alz als Tochter des bekannten Reiseschriftstellers, Fotografen, Forschungsreisenden und Pioniers des Kanusports, Herbert Rittlinger das Licht der Welt erblickte, am Seeoner See aufwuchs, nach der Schulzeit die Akademie für das Grafische Gewerbe in München besuchte, lange Zeit für den Kindergarten-Fachverlag tätig war und seit 1974 rund 40 Bilderbücher herausbrachte, lässt sich bei ihrer Arbeit nach eigener Aussage auch immer wieder von der herrlichen heimischen Landschaft und Natur inspirieren, auch wenn die gemalten Landschaftsformen dann doch ihrer Fantasie entspringen. Berge, Wasser und Meer sind ihre Elemente und Inspirationsquellen. Auch einige ihrer Aktgemälde waren vor Ort zu bestaunen. Bürgermeister und Hausherr Gerhard Wirnshofer freute sich bei der gut besuchten Vernissage sehr darüber, dass man für die Ausstellung gleich zwei bekannte und heimatverbundene Künstlerinnen gewinnen konnte. Der Schlossökonomiesaal sei prädestiniert für solche Veranstaltungen und man sei froh, dass man ihn habe. Katharina Gromes untermalte die Vernissage mit feinen Harfenklängen. Ein Dank galt auch der Grabenstätter Tourist-Information um Susanne Pfliegl für die Unterstützung.
Humorvoll und virtuos spannen die Ganghofer Musikanten und die Barmstoana Sängerinnen einen Bogen von Mozart, Beethoven, Lehár und Schubert bis zu überlieferten Volksmusikweisen, Liedern und Jodlern. Die in der Klassik ebenso wie in der Volksmusik beheimateten Musikantinnen, Musikanten und Sängerinnen nehmen die Zuhörer mit in höfische Festsäle und in einfache Bauernstuben. Humorige Anekdoten aus dem höfischen und bäuerlichen Leben ergänzen das abwechslungsreiche Programm.
Restkarten gibt es bei der Tourist Information Grabenstätt unter Tel. 08661/9887-31, über info@grabenstaett.de, bei www.ticketscharf.de sowie an der Abendkasse.