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Grabenstätter Gemeindeanzeiger
Ausgabe 14/2026
Tourist-Information
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Tourist-Information

Achtung: erweiterte Sommer-Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag

09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

und Montag bis Donnerstag

14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Römermuseum und Museum zum Chiemgau Impakt

Die Museen sind zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information zu besichtigen

  • www.grabenstaett.de / Kultur erleben – Museen 
  • www.roemerregion-chiemsee.de
  • https://museum.chiemgau-impakt.de/

Iriswanderung mit Tina Bleifuß und Bärbel Born

Ganz besonders erlebnisreich war die diesjährige Iriswanderung, für die die Tourist-Information Grabenstätt zusammen mit dem Verkehrsverein Grabenstätt e.V. die Ornithologin Tina Bleifuß gewinnen konnte. Unterstützt wurde sie von Bärbel Born, einer exzellenten Pflanzenkennerin. Ein gutes Dutzend Interessierte, darunter zahlreiche GrabenstätterInnen hatten sich am Treffpunkt eingefunden. Vom Start weg bis zu dem Graben, der landläufig „die Runst“ genannt wird, konnten die unterschiedlichsten Pflanzen, Vögel und Insekten beobachtet werden. So war ein Baum zu sehen, der fast vollständig mit dem weißen Gespinst der Gespinstmotte überzogen war. Bei der Brücke des Mühlbachs wurde die Gruppe von zwei wunderschönen gebänderten Prachtlibellen und einem singenden Blaukehlchen begrüßt. Nach der alten Kläranlage wurden dann die ersten sibirischen Iris entdeckt, auch ein paar Exemplare ihrer gelben Schwester, der Sumpfschwertlilie, konnten bewundert werden. Entlang des Weges blühten der eisenhutblättrige Hahnenfuß und das Mädesüß. Frau Born erklärte den interessierten Zuhörern, daß das Mädesüß vor Einführung des Reinheitsgebots auch zum Bierbrauen mit verwendet wurde. Das Sumpfvergißmeinicht mit dem vierkantigen Stengel war nur eine weitere von vielen spannenden Pflanzenarten, die die Expertinnen Tina Bleifuß und Bärbel Born erklärten. Aus dem Vogelkonzert konnte man unter anderem einige Rohrsänger heraushören, der Fitis, die Rohrammer und das Schwarzkehlchen waren sogar zu sehen. Tina Bleifuß erzählte noch Einiges über die weiteren Vogelarten im Grabenstätter Moos, z.B. die Wachtel. Und so war diese Irisführung nicht nur unterhaltsam, sondern öffnete die Augen und Ohren für die Schönheiten des Grabenstätter Mooses.

 

 

Gästeehrung in Grabenstätt

Eine Doppel-Gästeehrung gab es diesmal zu feiern: Frau Karin Mederle aus Nürnberg macht zum fünften Mal Urlaub auf dem „Berger-Hof“ bei Frau Roswitha Hofmann, um mit ihrer Schwester, die in Grabenstätt eine Zweitwohnung besitzt, gemeinsame Unternehmungen zu genießen. Und so wurde Frau Mederle, der es im Chiemgau so gut gefällt, daß sie ohne Weiteres gerne auch vier oder fünf statt der gebuchten drei Wochen auf dem Berger-Hof verbringen könnte, auch von ihrer Schwester zur Gästeehrung begleitet.

 

 

 Bereits für 20 Aufenthalte konnten Herr Bürgermeister Gerhard Wirnshofer, die erste Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins Grabenstätt am Chiemsee e.V. Frau Bärbel Schuster und Susanne Pfliegl von der Tourist-Information das Ehepaar Nicole und Thorsten Schenk aus Lützelbach im Odenwald ehren. Das Bemerkenswerte ist, daß im Vorjahr erst die Ehrung für den 15. Urlaubsaufenthalt bei Familie Manuela und Stefan Hummel in Winkl gefeiert werden konnte. Denn obwohl eine Autofahrt von rund sechs Stunden zwischen ihrem Zuhause und ihrer „zweiten Heimat“ liegt, kommen Herr und Frau Schenk mehrmals im Jahr, oft auch nur ein paar Tage zum Erholen und Ausspannen nach Grabenstätt. Auch heuer bestätigen sie, daß der erste Weg sie dann immer zum „Sonnendeck“ nach Chieming führt – dieses Ritual markiert den Beginn ihres Urlaubs im Chiemgau. Und die Beiden bestätigen, was treue Stammgäste immer wieder äußern: sofort mit der Ankunft beginnt die Erholung!

 

 

Liebe Frau Mederle, liebes Ehepaar Schenk, es ist schön, von Stammgästen wie Ihnen zu hören, wie wohl Sie sich bei Ihren Gastgebern, in Grabenstätt und im Chiemgau fühlen.

Liebe Frau Hofmann, liebe Frau Hummel, nur wenn Gastgeber ihre Gäste so gut umsorgen wie Sie beide, kommen die Gäste immer wieder, manchmal sogar mehrmals im Jahr oder auch für ganze drei Wochen! Vergelt’s Gott an Sie beide!