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Grabenstätter Gemeindeanzeiger
Ausgabe 18/2026
Kirchliche Nachrichten
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Pfarrverband Hl. Franz von Assisi - Bergen, Erlstätt, Grabenstätt, Vachendorf

Rund60 Kräuterbuschen hatte die Vorstandschaft des Gartenbauvereins Erlstätt mit seinen Helfern für das Hochfest Mariä Himmelfahrt gebunden und vor dem Gottesdienst gegen eine freiwillige kleine Spende an die Gläubigen verteilt. Pfarrer Pater Ioan Lupu segnete diese und viele weitere Kräuter und Blumen am Ende der feierlichen Messe.

Das Hochfest von Marias Aufnahme in den Himmel feierte die Pfarrei Erlstätt am vergangenen Samstag zu Mariä Himmelfahrt mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel am neuen Erlstätter Friedhof. „Wir glauben, dass Maria nach ihrem irdischen Leben mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen wurde und das ist für uns ein Zeichen der Hoffnung und auch ein Vorgeschmack auf das, was auch uns verheißen ist“, so Pater Ioan Lupu bei der Begrüßung. Man könne Maria stets als Fürsprecherin und Wegweiserin zu Jesus Christus, ihrem Sohn, anrufen. Sie sei Quelle des Glaubens, der Hoffnung und des Trostes. Das Evangelium und die erste Lesung standen ebenfalls im Zeichen der Gottesmutter Maria. In seiner Predigt erinnerte der Pfarrer dann daran, dass es neben dem stets am 15. August gefeierten Marienfest Mariä Himmelfahrt im Laufe des Kirchenjahres noch viele weitere Feste zu Ehren der Jungfrau Maria gebe. Sie alle hätten den Sinn und Zweck, den Glauben und die Hoffnung zu wecken. Dass Jesus seine Mutter nach deren Ableben direkt zu sich in den Himmel geholt habe, sei nicht so leicht zu verstehen, meinte Pater Ioan, doch der so wichtige Glaube beginne genau dort, „wo der Verstand an seine Grenzen gerät“. Das heutige Hochfest solle die Gläubigen auch dazu ermutigen, den Glauben mit Leben zu erfüllen, Beziehungen zu pflegen und Gott bedingungslos zu vertrauen, so wie es Maria vorgemacht habe. Vor der Segnung der vielen Kräuterbuschen betonte der Pater, dass Maria als Heilpflanze Gottes gesehen werde, als wichtiges Zeichen des Lebens und der Schöpfung. Für die klangvolle musikalische Gestaltung sorgten die jungen Wimmer-Schwestern. Nach der Segnung der vielen Kräuter und Blumen, darunter rund 60 Kräuterbuschen des Gartenbauvereins Erlstätt, die an die Gläubigen gegen eine kleine Spende verteilt wurden, stimmte man noch gemeinsam das Marienlied „Segne Du, Maria“ an.

 

Bericht und Bild vom örtlichen Presseberichterstatter Markus Müller.