Als Dank und Anerkennung für sein langjähriges, außerordentlich verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung ist der Grabenstätter Ortsheimatpfleger und ehemalige Gemeinderat Gustl Lex (links) vom Freistaat Bayern ausgezeichnet worden. Bürgermeister Gerhard Wirnshofer gratulierte ihm in der Jahresabschlusssitzung der Gemeinde herzlich dazu und überreichte ihm die offizielle Urkunde.
Bürgermeister Gerhard Wirnshofer dankte dem in diesem Sommer nach 17 Jahren aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen neuen Traunsteiner Landrat Andreas Danzer. Dieser hatte seit der letzten Kommunalwahl 2020 auch rund fünf Jahre lang das Amt des 2. Bürgermeisters ausgeübt.
Die Jahresabschlusssitzung im vergangenen Dezember der Gemeinde Grabenstätt mit gut 100 Haupt- und Ehrenamtlichen und einigen Ehrengästen stand zunächst im Zeichen der Rückschau auf ein bewegtes Jahr. Bürgermeister Gerhard Wirnshofer blickte kurz auf die wichtigsten Wegmarken und Maßnahmen zurück. Anschließend gratulierte er dem langjährigen Ortsheimatpfleger und ehemaligen Gemeinderat Gust Lex sehr herzlich zur offiziellen Anerkennung seines „langjährigen, außerordentlich verdienstvollen Wirkens in der kommunalen Selbstverwaltung“ und verlas in diesem Zusammenhang die entsprechende Urkunde, die Lex im Namen des Freistaates Bayern vom bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann verliehen worden war. „Dein jahrzehntelanges Engagement, insbesondere deine 23 Jahre als Ortsheimatpfleger und dein Mitwirken im Gemeinderat von 1990 bis 2002, hat unser Gemeindeleben auf vielfältige Weise geprägt und deine Kompetenz und deine große Verbundenheit zu unserer Heimat und unserer Sprache verdienen höchsten Respekt und Anerkennung“, würdigte Wirnshofer die Verdienste von Lex, der als Mundartdichter und Kenner seiner Heimat auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Eine Urkunde gab es auch für den heuer neu gewählten Traunsteiner Landrat Andreas Danzer, der in diesem Sommer nach 17 Jahren aus dem Grabenstätter Gemeinderat ausgeschieden ist. Wirnshofer dankte ihm für seine 17-jährige engagierte ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeindeparlament und für die Ausübung des 2. Bürgermeisteramtes seit 2020. Nach den Ehrungen und dem gemeinsamen Essen übernahm der bekannte Pallinger Alleinunterhalter Hans Scharrar alias „Scharini“ das Zepter. Eindrucksvoll stellte er unter Beweis, dass er nicht nur ein begnadeter Ziachspieler ist, sondern auch wie kein Zweiter Witze erzählen kann. In den Schatten gestellt wurde dies alles aber noch von seinen magischen Zauberkünsten, die im gut gefüllten Schlossökonomiesaal immer wieder für große Augen und ungläubiges Staunen sorgten.
Bericht und Bild vom örtlichen Presseberichterstatter Markus Müller.