- vorne links im schwarzen Rock (nahe Bildmitte): Dr. Jennifer Morscheiser (Leitung Ausstellungszentrum Lokschuppen). Weitere abgebildete Personen sind die im Text genannten Bürgermeister, Gästeführer sowie Mitarbeitende der Tourist-Informationen der Römerregion Chiemsee.
Montag bis Freitag ⤄ 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag zusätzlich ⤄ 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Die Museen sind zu den Öffnungszeiten der Tourist-Information zu besichtigen
Römerregion Chiemsee und Lokschuppen Rosenheim starten gemeinsame Aktionen
Anlässlich der neuen Ausstellung „Römer – Gesichter eines Weltreiches“, die vom 20. März 2026 bis 1. August 2027 im Lokschuppen Rosenheim gezeigt wird, ist eine umfassende Kooperation entstanden, die Besuchenden sowohl in der Römerregion Chiemsee als auch im Lokschuppen zahlreiche Vorteile bietet.
Die Römerregion Chiemsee ist ein kulturhistorisches Gemeinschaftsprojekt mehrerer Gemeinden rund um den Chiemsee, das die römisch-keltische Vergangenheit an Originalschauplätzen erlebbar macht: An 33 frei zugänglichen Stationen sowie in Museen können Besucher die Geschichte von Römern und Kelten entdecken. Seit 2025 wird das Projekt von den Gemeinden Aschau i. Chiemgau, Chieming, Grabenstätt, Pittenhart und Seeon-Seebruck weitergeführt; Das Katholische Kreisbildungswerk Traunstein (KBW) ist seit 2025 die offizielle Koordinierungsstelle der Römerregion.
Bereits am 19. März wurde die Zusammenarbeit zwischen der Römerregion Chiemsee und dem Lokschuppen Rosenheim mit einem besonderen Highlight gewürdigt: Rund 30 Vertreter der Römerregion Chiemsee waren zur exklusiven Preview in den Lokschuppen Rosenheim eingeladen. Bei der Sonderführung erhielten sie vorab spannende Einblicke in die neue Römer-Ausstellung. Unter den Gästen befanden sich z. B. die Ersten Bürgermeister der beteiligten Gemeinden Aschau i. Chiemgau mit Simon Frank, Seeon-Seebruck mit Martin Bartlweber und Grabenstätt mit Gerhard Wirnshofer. Ebenso angereist waren die Zuständigen der Römerregions-Tourist-Informationen sowie zahlreiche Gästeführer. Die Begeisterung war groß – die Ausstellung wurde durchweg als sehenswert bewertet. Auch der Austausch im Netzwerk spielte eine wichtige Rolle. „Die Ausstellung macht deutlich, wie lebendig das römische Erbe bis heute ist. Genau daran knüpfen wir an: Wir verbinden die Ausstellung im Lokschuppen mit den originalen Schauplätzen in der Römerregion und machen Geschichte so direkt erlebbar.“, freut sich der Geschäftsführer des KBW Traunstein, Tobias Trübenbach.
Im Zentrum dieser Kooperation stehen drei attraktive Mitmach- und Rabattaktionen, die den Besuch der Ausstellung mit Erlebnissen in der Region verknüpfen: Die Lesezeichen-Aktion, die Perlen-Sammelaktion und die Ticket-Rabatt-Aktion.
Seit Mitte März erhalten Besucher der Römerregion Chiemsee ein kostenloses Lesezeichen – z. B. bei Führungen oder in den vier Museen der Römerregion. Außerdem wird das Lesezeichen in den Tourist-Informationen der beteiligten Gemeinden ausgegeben. Das Besondere daran ist, dass das Lesezeichen gleichzeitig als Gutschein für einen Audio-Guide in der Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim fungiert. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen regionalem Erlebnis und Museumsbesuch.
Mit der Perlensammelaktion können Gäste Schritt für Schritt ihr individuelles Erinnerungsstück gestalten. Ein Starter-Set mit Lederband und erster Perle ist in den Tourist-Informationen in Chieming, Seebruck und Grabenstätt für nur 2,50 € erhältlich, außerdem im Shop des Lokschuppens. Weitere sogenannte „Melonenperlen“ können anschließend bei Veranstaltungen und Museumsbesuchen in der Römerregion gesammelt werden. Jede teilnehmende Gemeinde hat dabei eine eigene Farbe: Seebruck – dunkelblau, Chieming – hellblau, Aschau i. Chiemgau – rot und Grabenstätt – türkis. So entsteht nach und nach eine bunte und persönliche Perlenkette, die die Erlebnisse in der Römerregion sichtbar macht und Erinnerungen festhält.
Auch der Besuch der Römer-Ausstellung im Lokschuppen zahlt sich aus: Wer ein Eintrittsticket des Lokschuppens in der Römerregion vorzeigt, erhält in der gesamten Römerregion Chiemsee Vergünstigungen. Dazu zählen unter anderem Ermäßigungen auf Römer-Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerks Traunstein, Nachlass auf Führungen der Tourist-Info Chieming, ermäßigter Eintritt im Museum Bedaium Seebruck oder eine kostenfreie Perle im Museum Grabenstätt, außerdem Vergünstigungen im Fundmuseum Höhenberg sowie bei Führungen in Aschau im Chiemgau.
Ein Blick in die Zukunft zeigt: Diese Kooperation ist erst der Anfang. Die Römerregion Chiemsee plant bereits weitere Projekte, um das römische Erbe noch erlebbarer zu machen. So ist unter anderem eine Römer-Radtour auf Komoot in Vorbereitung, mit der sich die historischen Stätten künftig aktiv erkunden lassen. Zudem werden bestehende Informationsmaterialien überarbeitet und neue Werbemaßnahmen geprüft, um die Region noch stärker überregional sichtbar zu machen.
Alle aktuellen Informationen zur Römerregion gibt es unter www.roemerregion-chiemsee.de. Für Veranstaltungen und die Anmeldung zum Newsletter ist das Katholische Bildungswerk Traunstein Ansprechpartner.
Grabenstätter Maimarkt am 10.05.2026 – auch heuer wieder interessantes Rahmenprogramm in und um die Schloßökonomie
Auch dieses Jahr werden beim Maimarkt das Museum zum Chiemgau-Impakt und das Römermuseum von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet sein. Im Museum zum Chiemgau Impakt werden Ansprechpartner aus dem Forscherteam da sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Im Römermuseum gibt es um 14:00 Uhr und um 15:00 Uhr eine Führung durch Herrn Multerer.
Christian Fellner bietet für Kinder das Basteln von römischem Schmuck und von römischen Rundmühlen an.
Von 10:00 bis 15:00 Uhr besuchen die Römer der „LEGIO IX HISPANA“
(das ist die „Hauslegion“ des Römermuseums Bedaium Seebruck)
den Maimarkt, präsentieren ihre Ausrüstungsgegenstände und geben Einblicke in das Leben römischer Legionäre.
Auf der Westseite der Schloßökonomie wird es einen Infostand des LBV zu den (Grabenstätter) Störchen geben – mit Blick durchs Spektiv aufs Storchennest.
Zudem gibt es im Ökonomiesaal eine Gemäldeausstellung der heimischen Künstlerinnen Judith Steinbacher und Kornelia von Bomhard.