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Grassauer Gemeindezeitung
Ausgabe 1/2026
Kulturleben Grassau
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Große Silvesterparty zum Abschluss eines besonderen Jahres

Sie begeisterten mit Dinner for one, Sprecher Albert Strehhuber sowie Renate Halbmayer als Lady Sophie und Klaus Kirchleitner als James

Festjahr 900 Jahre Grassau sind vorüber

Festlich einladend geschmückt präsentierte sich der Grassauer Hefter-Kultur-Saal und das aus gutem Grund, denn erstmals wurde hier eine Silvesterparty gefeiert, natürlich mit Musik. Organisiert wurde die Party vom Festkomitee, das mit der Feier im vollen Saal einen fulminanten Schlussakkord setzte. In festlicher Robe kamen vorwiegend Grassauer Gäste, um bei der besonderen Silvesternacht dabei zu sein. Bürgermeister Stefan Kattari hieß die Gäste willkommen und erinnerte kurz an den Grund der Feier. So solle nicht nur der Jahreswechsel, sondern auch das Ende eines besonderen Jahres gefeiert werden. Mit Stolz könne man auf die Feierlichkeiten übers Jahr hinweg zurückblicken. Großen Dank richtete er an das Festkomitee, das auch diese Party wieder hervorragend organisierte. Er kündigte noch eine Überraschung an. „Ich sage nur Tiger“, so Kattari und damit war das Geheimnis gelüftet.

In bester Theatermanier studierte die Grassauer Bauernbühne, die in 2025 ihr 60jährigen Bestehen feierte und somit auch ihrem Festjahr einen weiteren Höhepunkt hinzufügte, ein „Dinner for one“ ein. Und es wurde lustig, fast lustiger als das Original. Als Butler James trat Klaus Kirchleiter auf und Lady Sophie wurde von Renate Halbmayer gespielt. Die Einleitung sprach Albert Strehhuber, der darauf hinwies, dass nicht die längst verblichenen Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom am Tisch sitzen und den 90.Geburtstag von Lady Sophie feiern, sondern Grassauer verstorbene Prominenz. So speiste Lady Sophie mit Professor Wolfgang Sawallisch (weltbekannter Grassauer Dirigent), Theodor von Hötzendorff (bekannter Grassauer Künstler), Dr. Franz Zech (Grassauer Würdenträger) sowie Altbürgermeister Konrad Strehhuber. Wie im Original schlüpft auch im Grassauer Dinner for one James jeweils in die Rollen der Prominenten und prostet mit dem jeweiligen alkoholischen Getränk der alten Dame zu. Er wird dabei immer betrunkener und das Tigerfell am Boden wird zur großen Hürde. Wie Kirchleiter die vier imaginären Herren am Tisch spielte, war grandios und das Publikum quittierte dies mit lautem Lachen. Da wurde das Zielen der Getränke in die jeweiligen Gläser immer schwieriger bis letztlich die Vase herhalten musste. Der Gang des braven Dieners, von der Anrichte zum Tisch, um die Speisen aufzutragen wurde immer beschwingter. Begeistert applaudierten die Zuschauer.

Nach dieser Überraschung wurde das Buffet eröffnet und die Party konnte beginnen. Mit Livemusik und Barbetrieb wurde weitergefeiert und das Jahr 2026 willkommen geheißen. tb