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Grassauer Gemeindezeitung
Ausgabe 11/2026
Das Rathaus berichtet
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Christian Staffner verabschiedet

2.v.r. Christian Staffner wurde von Bürgermeister Stefan Kattari und Michael Höger verabschiedet und in den Ruhestand entlassen

Fast 40 Jahre als Gärtner im Bauhof beschäftigt

Kaum jemand prägte das wechselnde blumenreiche Erscheinungsbild des Ortszentrums so wie Christian Staffner. Er kümmerte sich nicht nur um die Rondelle in den Kreisverkehren der Gemeinde, sondern zudem um die Blumenrabatten, die Pflanztröge und den Kurpark. Krankheitsbedingt scheidet der zuverlässige Mitarbeiter nach fast 40 Jahren aus. Bürgermeister Stefan Kattari wie auch Bauhofhofleiter Michael Höger dankten dem scheidenden Mitarbeiter. Als Christian Staffner 1987 als Gärtner in den gemeindlichen Bauhof eintrat, gab es kaum Beete in der Gemeinde. Die großen Blumenkübel wurden gepflegt und gehegt und dienten dem Ortsbild. Wohl aber war bereits damals der Kurpark eine grüne und blühende Oase inmitten der Gemeinde. Bürgermeister Stefan Kattari erinnerte, dass Staffner anfangs viel im Kurpark unterwegs war und selbst am Wochenende das Gießen seiner Pflanzen nicht vergaß. „Auf nichts anderes werde ich so häufig angesprochen als auf den Blumenschmuck“, betonte der Rathauschef und gab das häufig ausgesprochene Lob an den Bauhof weiter. Sei es der Blumenschmuck entlang der Bundesstraße bei der Kirche, die Pflanzrabatten neben der Straße, die in den unterschiedlichsten Farben durch den reichen Blumenschmuck leuchten und zu jeder Jahreszeit ein sehr schönes Bild präsentieren, die Bereiche vor dem Rathaus, vor den Pestsäulen, im Gewerbegebiet und auch am Reifinger See. Für die Gärtnermannschaft im Bauhof gibt es in Grassau reichlich zu tun. Michael Höger erinnerte sich daran, wie der Bauhof früher ausgerüstet war, mit einem Wasserfassl auf dem Unimog, um im Sommer keine Pflanzen durstig zurückzulassen. Der Klimawandel, so Höger, mache sich bemerkbar und es muss immer mehr gegossen werden. „Als Gärtner muss man einen langen Atem haben“, wie Christian Staffner, der zu gerne noch weitergearbeitet hätte, betont, denn es muss immer mindestens ein halbes Jahr vorausgeplant werden, damit die Blütenpracht dann auch steht, wenn Feste oder Märkte sind. Mehrfach im Jahr werden die Bereiche umgestaltet, so dass sich jahreszeitlich immer ein schönes Bild ergibt. Fantasie und Ästhetik, Kreativität und Mut, auch einmal neue Pflanzen zu zeigen, sind gefordert.

 

 

In diesem Zusammenhang informierte der Rathauschef, dass die Aufgaben des Bauhofes und dort vor allem der Gärtnerei in den letzten Jahren gewachsen sind. Nachdem der Bauhof die Lagermöglichkeiten in den Scheddachhallen der ehemaligen Körtingwerke nicht mehr nutzen kann, wurden die Gewächshäuser des ehemaligen Gärtnerbetriebs an der Mietenkamer Straße gekauft und diese werden derzeit für den Einzug des Gärtnerbetriebs im Bauhof hergerichtet. Dort können neue Pflanzen gezogen, aber auch größere Pflanzen im Winter eingelagert werden. Mit einer Urkunde und Geschenken wurde Staffner in den verdienten Ruhestand entlassen.

tb