v.l. Klaus Donath, Sprecher des Agenda Arbeitskreises Familie, Margarete Kastner von der Familienstelle im Rathaus, sowie Angelika Drost, Mitarbeiterin bei den Arbeitskreisen und im Verein Tipi freuten sich mit Rita Laxganger für das besondere Plätzchen und die Bank
Eigentlich ist eine Bank als Geschenk für die quirlige Rita Laxganger nicht das passende Geschenk. Doch dieses von der Marktgemeinde in Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Arbeit geschenkte Tisch-Bank-Arrangement ist nach ihrem Geschmack, zumal es an einem besonderen Ort steht und Menschen zusammenführt. In kleiner Runde wurde das Geschenk der Gemeinde nun offiziell übergeben.
Im Oktober würdigte Bürgermeister Stefan Kattari das einige Jahrzehnte währende Engagement von Rita Laxganger, die das Agenda-Forum leitete und in mehreren Agenda-Arbeitskreisen mitwirkte. Ihr Anliegen war es seither, das Leben der Menschen in der Gemeinde angenehmer, gemeinsamer, interessanter zu gestalten und Menschen zu helfen. Doch was schenkt man einem so engagierten Menschen, der sich selbst immer aus dem Vordergrund nimmt, ruhig und unauffällig, dafür bestimmt und mit dem nötigen Durchhaltevermögen agiert? Man einigte sich auf eine Bank. Aber eine Bank, auf der man nur nebeneinandersitzt und sich nicht gegenübersitzend ansprechen und anschauen kann, wäre nicht geeignet gewesen. Zudem sollte diese Bank an einem schönen Ort stehen. Die Gemeinde machte sich auf die Suche und fand am Heideweg an einer Weggabelung einen schönen Platz, schattig und direkt unter zwei schönen, großen Bäumen gelegen. Die Eigentümer des Grundstücks, Familie Moritz, sagten der Nutzung zu und der Bauhof richtete den Platz her. Hierzu wurde ein Zaunstück als Abgrenzung zum freien Feld aufgestellt und der Bereich unter der Bankgruppe gepflastert. Jetzt steht die Tischgruppe, Tisch mit zwei Bänken, auf festem Grund und lädt zum Verweilen ein. Eine Metalltafel mit der „Aufschrift Rita Laxganger Bankerl, gestiftet von Angelika Drost“ erklärt, wem und warum diese Sitzgarnitur gehört. Rita Laxganger freute sich sehr über „ihr“ Bankerl. „Ich hoffe, dass hier immer gute Gespräche stattfinden und sich die Leute hier ausruhen und ratschen können“, sagt sie. Sie ist auch begeistert von dem Platz, am Golfplatz gelegen, ohne Verkehr, unter den hohen Bäumen mit freiem Blick in die Berge. Auch Margarete Kastner, Familienstelle im Rathaus, die dies organisiert hat, freute sich über die gelungene Überraschung. Klaus Donath, Nachfolger von Rita Laxganger als Sprecher des Agenda-Arbeitskreises Familien, durfte noch das Widmungsschildchen anbringen und war ebenfalls angetan. Kurz angestoßen und die Ruhe und Stille genossen, waren sie bereits wieder bei ihrer Lebensaufgabe, dem Helfen und es wurde am Tisch nach Wegen gesucht, einer Familie in Grassau zu helfen. tb