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Grassauer Gemeindezeitung
Ausgabe 21/2023
Das Rathaus berichtet
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Weitere Informationen aus dem Marktgemeindeat

Mobilfunkbetreiber suchen nach Plätzen

Derzeit suchen Mobilfunkbetreiber nach geeigneten Orten zur Aufstellung von Sendemasten. Zwei dieser Nachfragen lehnte die Marktgemeinde ab, so berichtete Bürgermeister Stefan Kattari in der Marktgemeinderatssitzung.

Zwei Anfragen musste die Gemeinde ablehnen. Zum einen wurde angefragt, ob auf der Piesenhauser Hochalm ein Masten aufgestellt werden kann. Grassau besitzt hier jedoch keine Grundstücke und die Verhandlungen müssen mit dem Forst geführt werden. Ein weiterer möglicher Standort an der Eichetstraße wurde angefragt. Doch auch dort sind keine Grundstücke in gemeindlichem Eigentum. Zudem gab Bürgermeister Kattari bekannt, dass das Ökomodell Achental sich dem Thema Wärmeplanung der Mitgliedsgemeinden annehme. Nach dem neuen Gebäudeenergiegesetz werden Gemeinden über 10.000 Einwohner verpflichtet, eine kommunale Wärmeplanung vorzunehmen. Im Ökomodell sind sich die Mitgliedsgemeinden einig, dass nicht auf eine Pflicht für kleine Gemeinden gewartet werde, sondern vielmehr bereits jetzt eine Wärmeplanung anstreben wird. Kattari betonte, dass es hierbei nicht darum gehe, neue Fernwärmenetze zu planen, sondern vielmehr eine für die jeweilige Gemeinde bestmögliche Wärmeversorgung zu ermitteln. Hierfür muss der Wärmebedarf gekannt werden. Federführend übernimmt das nun die Gemeinde Bergen. Daniela Ludwig fügte hinzu, dass sich die Gemeinden damit auch die Kosten für die Wärmeplanung teilen. Dr. Gustl Trimpl fragte nach den Perspektiven in Sachen Fernwärme Mietenkam. Laut Kattari habe man stets gesagt, dass man sich erst nach Abschluss der Fernwärme in Rottau mit diesem Thema beschäftigen werde. Personell sei man nicht in der Lage, dies parallel voranzubringen. Eine Machbarkeitsstudie soll aber in den nächsten Monaten erfolgen.

Schließlich gab der Rathauschef auch ein Lob des Vereins Aktives Grassau weiter, der die neue Marktsatzung beim Michaeli-Markt perfekt umgesetzt sah, was mit der Auswahl der Standbetreiber und der Aufteilung in verschiedene Bereiche gelang. Die Resonanz der Besucher sei durchweg positiv gewesen. Kritisiert wurde lediglich, dass der Flohmarktbereich etwas abseits von der Bahnhofstraße auf dem Raiffeisen-Parkplatz situiert wurde. tb