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Grassauer Gemeindezeitung
Ausgabe 23/2023
Das Rathaus berichtet
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Öffentlicher Defibrillator beim Hefter-Kultursaal

v.l. Tom Hagl und Bürgermeister Stefan Kattari freuten sich über die finanzielle Unterstützung der Bank, überreicht von Jennifer Aschmann. Gaby Braun vom Kultur-Büro kümmerte sich um das Sponsoring

Um unkomplizierte, schnelle Hilfe bei einem Herzinfarkt zu bieten, wurde nun am Hefter-Kultursaal ein öffentlicher Defribrillator montiert. Tom Hagl, Marktgemeinderat, Ideengeber und Sanitäter demonstrierte die Funktionsweise des selbsterklärenden Geräts und betonte, dass man im Notfall mit diesem Gerät Leben retten könne und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens überbrücken kann, da das Gerät exakte Anweisung gibt. Gefördert wurde die Anschaffung des öffentlichen Defibrillators von der Volks-und Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee.

Ein fast unscheinbarer grauer Kasten hängt nun an der Außenwand des Hefter-Kultursaales, ein darüber hängendes Schild verweist auf den wichtigen Inhalt. Hier wurde ein Defibrillator installiert, der rund um die Uhr einsatzbereit und zugänglich ist. Defibrillatoren sind bereits einige im Gemeindegebiet installiert, jedoch nicht 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Bürgermeister Stefan Kattari dankte Jennifer Aschmann von der VR-Bank Grassau für die Förderung des Defibrillators und informierte, dass dieser auf Vorschlag von Tom Hagl an diesem Platz installiert und stets einsatzbereit ist. Sein Dank galt auch dem Bauhof, der den Bereich hierfür vorbereitete und das Gerät montierte. „Die beste Investition wäre, wenn das Gerät nie gebraucht wird“, betonte Tom Hagl. Besonders bei Theaterbesuchen mit vielen Gästen sei ihm aufgefallen, dass hier ein solches Gerät fehlt, denn bei einem Herzkammerflimmern zählt jede Sekunde und schnelle Hilfe. Das Gerät ist selbsterklärend, führt den Helfenden an, erkennt, ob ein Herzflimmern vorhanden ist und ob ein elektrischer Schock ausgeführt werden muss und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens kann überbrückt und damit ein Leben gerettet werden, betonte er. Er demonstrierte zugleich den Defibrillator. Seine Anregung wurde im Rathaus sehr positiv aufgenommen und Gaby Braun vom Kulturbüro fand in der VR-Bank einen Sponsor. „Gerne unterstützte die Bank bei einer so wichtigen Einrichtung“, betonte Jennifer Aschmann von der VR-Bank und hob den idealen Standort hervor, der auch bei Märkten und Veranstaltungen im Ort schnell zu erreichen ist. Mit 1500 Euro unterstützte die Bank die Anschaffung. Den Restbetrag des rund 2500 Euro teuren Geräts sowie die Montage finanzierte die Gemeinde. Auf Anregung von Tom Hagl wird an der Hauptstraße auch noch mit einem Hinweisschild auf den Defibrillator-Standort aufmerksam gemacht. Tb